Hausgemachte Hundezahnpasta Rezepte: 4 sichere Schritt-für-Schritt-Mischungen – Schweiz

Pembroke Welsh Corgi with clean healthy teeth in a bright kitchen — homemade dog toothpaste and dental care

Hundezahnpasta selbst machen geht mit drei Zutaten aus der Küche: Kokosöl, gekochter Kürbis und Petersilie – abgemessen in Tee- und Esslöffeln, nie in Milligramm. Unten finden Sie vier sichere Rezepte Schritt für Schritt, die Haltbarkeit jeder Mischung, die kurze Liste der Zutaten, die nie auf die Hundezahnbürste gehören, und eine klare Antwort darauf, was eine Küchenpaste gegen Plaque leisten kann. Wer keine Lust auf tägliches Putzen hat, greift zur bequemsten Alternative: dem Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde mit 12 deklarierten Wirkstoffen für CHF 42 – kostenloser Versand weltweit, verzollt geliefert (DDP): Zoll und MWST bereits bezahlt, nichts zu zahlen bei der Lieferung.

Kurz gesagt: Die sicherste selbstgemachte Hundezahnpasta besteht aus zwei Esslöffeln weichem, nativem Kokosöl oder ungewürztem, gekochtem Kürbispüree mit einer Prise getrockneter Petersilie – täglich in Erbsengrösse aufgetragen. Niemals Xylit (Birkenzucker), Zahnpasta für Menschen mit Fluorid, ätherische Öle, Zwiebeln oder Knoblauch verwenden: Ihr Hund schluckt alles, was Sie auf die Bürste geben.

Was kann ich für selbstgemachte Hundezahnpasta verwenden?

Eine Regel entscheidet über jedes sichere Rezept: Hunde können nicht spülen und ausspucken. Jede Zutat muss deshalb ein Lebensmittel sein – etwas, das Ihr Hund in dieser Menge ohnehin fressen dürfte. Gearbeitet wird mit drei schluckbaren Grundlagen und ein paar Zusätzen:

  • Natives Kokosöl – weich, streichfähig und bei den meisten Hunden beliebt. Es ist die klassische Basis für Kokosöl-Zahnpasta, auch wenn die Datenlage zur Zahnwirkung dünn ist (dazu unten mehr). Kokosöl ist reines Fett: bei Hunden mit Neigung zu Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) nur kleine Mengen.
  • Gekochter Kürbis, ungewürzt püriert – in der Schweiz ist Kürbis aus der Dose kaum zu finden; nehmen Sie einfach gedämpften Hokkaido oder Butternut ohne Salz, Zucker und Gewürze. Er bindet die Paste, ist magenschonend und ersetzt das Kokosöl bei Hunden, die kein zusätzliches Fett bekommen sollen.
  • Salzarme Bouillon ohne Zwiebeln und Knoblauch – kein Reinigungsmittel, sondern eine Belohnung. Sie lässt die Bürste nach etwas Gutem schmecken, und der Geschmack hält die Putzroutine am Leben.
  • Zusätze: eine Prise getrocknete Petersilie oder ein paar fein gehackte frische Minzblätter für den Atem, eine kleine Prise Kurkuma und – umstritten – eine winzige Prise Natron.

Was nie infrage kommt, ist Zahnpasta für Menschen. Hunde schlucken sie, und menschliche Zahnpasten enthalten Fluorid, das nicht dafür gemacht ist, bei jedem Putzen geschluckt zu werden, Schaumbildner wie Natriumlaurylsulfat (SLS), die Magen und Darm reizen, und häufig Xylit. Falls Sie noch überlegen, ob Sie überhaupt selbst mischen oder lieber ein fertiges Produkt kaufen möchten, hilft unser Ratgeber Hundezahnpasta selbst herstellen bei der Entscheidung; diese Seite ist die Rezeptkarte.

Dackel mit sauberen, weissen Zähnen – sichere Zutaten für selbstgemachte Hundezahnpasta und tägliches Putzen
Sichere Zutaten und tägliche Routine: das Rezept für saubere Hundezähne.

Bevor Sie eine Mischung herstellen oder lagern

Selbstgemachte Mischungen haben keine geprüfte Haltbarkeit, nur weil jede Zutat essbar ist. Die Angaben unten sind praktische Richtwerte aus der Küche, keine Laborwerte. Arbeiten Sie mit sauberen Gläsern und Löffeln, kleinen Mengen und frischen Zutaten, halten Sie sich bei der Zahnpflege an die Empfehlungen Ihrer Tierärztin oder Ihres Tierarztes und verwenden Sie nie Zahnpasta für Menschen. Im Zweifel – seltsamer Geruch, veränderte Farbe – gehört die Paste in den Abfall.

Rezept 1: Einfache Hundezahnpasta mit Kokosöl

Das Einsteigerrezept – zwei Minuten, zwei Zutaten, und die meisten Hunde mögen es vom ersten Kontakt an. Pro Putzen eine erbsengrosse Menge auf eine weiche Hundezahnbürste oder eine Fingerbürste geben.

  • 2 Esslöffel natives (unraffiniertes) Kokosöl, weich
  • Optional: ¼ Teelöffel Natron (bei kleinen Hunden und empfindlichem Magen weglassen)
  • Optional: eine Prise getrocknete Petersilie
  1. Das Kokosöl bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis es sich mit der Gabel leicht zerdrücken lässt.
  2. Natron und Petersilie einrühren, bis die Paste glatt und ohne Schlieren ist.
  3. In ein kleines Glas mit Deckel füllen.

Haltbarkeit: bis zu 2 Wochen im verschlossenen Glas bei kühler Zimmertemperatur; im Sommer in den Kühlschrank. Immer mit der Bürste oder einem sauberen Löffel entnehmen, nie mit einem abgeleckten.

Rezept 2: Kürbis-Bouillon-Paste (ohne Kokosöl)

Die fettfreie Variante – ideal für Hunde mit einer Pankreatitis in der Vorgeschichte (mit der Tierarztpraxis absprechen) und für wählerische Hunde, für die Bouillon die beste Währung ist.

  • 2 Esslöffel gekochter, ungewürzter Kürbis, fein püriert (zum Beispiel Hokkaido)
  • 1–2 Esslöffel salzarme Hühner- oder Rindsbouillon – Etikette lesen, keine Zwiebeln und kein Knoblauch in irgendeiner Form
  • Optional: ¼ Teelöffel Natron
  1. Den Kürbis glatt rühren.
  2. Bouillon teelöffelweise zugeben, bis die Paste streichfähig ist wie dickes Joghurt.
  3. Das Natron, falls verwendet, zuletzt unterheben.

Haltbarkeit: sofort in den Kühlschrank und nach 4–5 Tagen entsorgen. Ohne Konservierungsmittel behandeln Sie die Paste wie Essensreste, nicht wie Zahnpasta.

Lieber ohne Bürste? Das Pure Majesty Pets Zahnpulver wird einmal täglich übers Futter gestreut – 12 deklarierte Wirkstoffe für sauberere Zähne und frischeren Atem, ohne zusätzliches Putzen. CHF 42, kostenloser Versand, verzollt geliefert.

Rezept 3: Kurkuma-Kokos-Paste

Eine Variante von Rezept 1 mit goldener Farbe und dem Ruf, leicht entzündungshemmend zu wirken – mit einer ehrlichen Warnung: Kurkuma färbt Fugen, Textilien und helles Fell. Putzen Sie dort, wo Sie gut abwischen können.

  • 2 Esslöffel natives Kokosöl, weich
  • ½ Teelöffel Kurkumapulver
  • Optional: eine kleine Prise getrocknete Petersilie oder getrocknete Seetangflocken
  1. Das Kokosöl cremig zerdrücken.
  2. Kurkuma einarbeiten, bis die Farbe gleichmässig ist und keine trockenen Nester bleiben.
  3. Wie Rezept 1 abfüllen und Spritzer sofort wegwischen, bevor sie sich festsetzen.

Haltbarkeit: wie Rezept 1 – etwa 2 Wochen verschlossen bei kühler Zimmertemperatur, in warmen Monaten im Kühlschrank.

Rezept 4: Petersilie-Minze-Paste für frischen Atem

Die Abwechslungs-Variante, wenn vor allem der Atem stört. Nur echte Blätter verwenden – nie ätherisches Pfefferminzöl, das in einem Hundemaul nichts verloren hat.

  • 2 Esslöffel gekochter, ungewürzter Kürbis, püriert
  • 1 Teelöffel fein gehackte frische Petersilie
  • 2–3 frische Minzblätter (gewöhnliche Gartenminze), fein gehackt
  • 1 Teelöffel Wasser oder Bouillon ohne Zwiebeln zum Verdünnen
  1. Die Kräuter so fein hacken, wie es Ihr Messer erlaubt.
  2. Alles unter den Kürbis rühren, bis die Paste gleichmässig grün gesprenkelt ist.
  3. Sofort in den Kühlschrank – das ist die verderblichste der vier Mischungen.

Haltbarkeit: höchstens 4 Tage im Kühlschrank. Und denken Sie daran, was eine Atem-Paste wirklich tut: Sie überdeckt den Geruch. Anhaltender Mundgeruch ist ein medizinisches Zeichen – unser Ratgeber zu Mundgeruch beim Hund erklärt, wann er in die Tierarztpraxis gehört.

Welche Zutaten sind in selbstgemachter Hundezahnpasta nie sicher?

Diese Liste ist kurz, und sie gilt ohne Ausnahme. Die meisten Unfälle mit selbstgemachter Hundezahnpasta entstehen durch Zutaten, die im Badezimmer- oder Küchenregal harmlos aussehen.

Nie verwendenWarumWo es sich versteckt
Xylit (Birkenzucker, E 967)Löst beim Hund eine massive Insulinausschüttung aus. Laut Merck Veterinary Manual verursachen Mengen über etwa 100 mg pro kg Körpergewicht eine Unterzuckerung – erste Zeichen können innert 30 Minuten auftreten –, über etwa 500 mg/kg droht Leberversagen«Zuckerfreie» Erdnussbutter, Zahnpasta für Menschen, Kaugummi, Süssstoffe zum Backen
Zahnpasta für MenschenFluorid ist nicht dafür gemacht, bei jedem Putzen geschluckt zu werden, Schaumbildner (SLS) reizen den Magen-Darm-Trakt, und viele Marken enthalten zusätzlich XylitJede Tube in Ihrem Badezimmer
Ätherische Öle (Teebaum, Pfefferminze, Nelke)Konzentrierte Öle sind beim Verschlucken giftig – schon 7–8 Tropfen reines Teebaumöl können beim Hund eine schwere Vergiftung auslösen«Natürliche» Rezepte aus dem Internet
Zwiebeln, Knoblauch, SchnittlauchSchädigen die roten Blutkörperchen des Hundes, auch in mässigen, wiederholten MengenBouillon, Bouillonwürfel, Würzpulver
Wasserstoffperoxid und BleichmittelReizen Maul und Magen, wenn sie täglich geschluckt werden; kein nachgewiesener Nutzen für HundezähneBleichende Zahnpasten und Mundspülungen für Menschen
Salz und SüssungsmittelUnnötige Natrium- oder Zuckerlast ohne Vorteil für die ZähneGewürzte Bouillon, «Aroma»-Zusätze

Notfall: Eine Xylit-Vergiftung ist ein echter Notfall. Hat Ihr Hund etwas mit Xylit oder eine Tube Zahnpasta mit Fluorid gefressen, rufen Sie sofort Ihre Tierarztpraxis oder Tox Info Suisse an – rund um die Uhr unter der Nummer 145. Warten Sie nicht auf Symptome.

Ist Natron für Hunde sicher?

In Zahnpasta-Mengen im Allgemeinen ja: Als mildes Putzkörperchen richtet eine Prise kaum Schaden an, deshalb erlauben Rezept 1 und 2 bis zu ¼ Teelöffel für die ganze Mischung. Den Ruf als «umstritten» hat Natron aber aus drei Gründen: Es ist Natrium (wichtig bei Hunden mit salzarmer Diät), es schmeckt salzig-bitter genug, dass manche Hunde die Bürste verweigern, und in grossen Mengen – ein Hund, der aus der Packung frisst, nicht eine Paste – kann es Erbrechen und Störungen des Elektrolythaushalts verursachen. Kein Natron-Produkt trägt ein Siegel des Veterinary Oral Health Council (VOHC) für Hunde. Behandeln Sie es also als optionales Putzkörperchen, nie als Kern des Rezepts. Im Zweifel weglassen – die Bürste wirkt auch ohne.

Reinigt selbstgemachte Zahnpasta die Zähne wirklich?

Die ehrliche Antwort: Die Paste ist der Beifahrer, die Bürste ist der Motor. Plaque ist ein bakterieller Biofilm, der sich innert Stunden neu auf den Zähnen bildet und innert Tagen zu Zahnstein mineralisiert. Entfernt wird er durch mechanische Reibung – Borsten, die den Film am Zahnfleischrand aufbrechen, bevor er hart wird und eine Parodontitis nährt. Deshalb ist die Putzhäufigkeit, nicht die Wahl der Paste, die Grösse mit echter Datenlage (siehe Studie unten).

Keine selbstgemachte Mischung wurde in klinischen Studien geprüft, und keine trägt ein VOHC-Siegel – eine Auszeichnung, die kontrollierte Studien mit messbarer Verringerung von Plaque oder Zahnstein voraussetzt. Beim Kokosöl lohnt sich besondere Ehrlichkeit, weil es die meistgehypte Zutat ist: Seine Laurinsäure zeigt im Labor antibakterielle Wirkung, aber es gibt keine kontrollierten Studien, die eine Verringerung der Plaque im Hundemaul belegen. Zur menschlichen Variante der Idee («Ölziehen») hält die American Dental Association fest, dass es keine verlässlichen Studien für einen Nutzen für die Mundgesundheit gibt. Eine selbstgemachte Paste enthält ausserdem keine aktiven Enzyme – keine Glucoseoxidase, keine Lactoperoxidase –, die nach dem Putzen weiterwirken. Diese Nachwirkung ist das Gebiet der enzymatischen Zahnpasta für Hunde.

Eine gute selbstgemachte Paste hat also eine echte Aufgabe: Sie lässt die Bürste so gut schmecken, dass fast jeden Tag geputzt wird. Das ist nicht nichts – es ist der Unterschied zwischen einer Routine und einem Glas voller guter Vorsätze.

Selbstgemachte Zahnpasta oder Zahnpulver: was wirkt besser?

Beide lösen unterschiedliche Probleme. Eine Paste braucht einen kooperativen Hund und jemanden, der täglich putzt; ein Pulver braucht weder das eine noch das andere. Der direkte Vergleich, inklusive der jeweiligen Datenlage:

KriteriumSelbstgemachte PasteEnzymatische ZahnpastaPure Majesty Pets Zahnpulver
WirkprinzipTräger für die mechanische Wirkung der BürstePutzen + Enzymchemie (Glucoseoxidase)Übers Futter gestreut – die Wirkstoffe mischen sich beim Fressen mit dem Speichel
Zähneputzen nötigJa, täglichJa, täglichNein – null Putzen
Aufwand pro Tag2–5 Minuten + Mitarbeit des Hundes2–5 Minuten + Mitarbeit des Hundes≈ 10 Sekunden beim Füttern
KostenWenige Rappen pro MischungTube plus Zahnbürste, regelmässig nachkaufenCHF 42 pro Dose, reicht mehrere Monate
Haltbarkeit4 Tage bis 2 Wochen, ohne Konservierung1–2 Jahre verschlossenMonate
WirkstoffeKeine nachgewiesenen – Träger auf LebensmittelbasisEnzymsystem (je nach Marke)12 deklarierte Wirkstoffe, u. a. Hydroxylapatit (15 %), Braunalge (8 %) + SHMP (1 %), Enzympaar GOX/LPO (0,6 %)
Worauf achtenRezeptfehler (Xylit, ätherische Öle), Fettgehalt, FrischeZum Schlucken gemacht; Etikette prüfenDosierung nach Gewicht; 7 Tage Eingewöhnung

Wer eine Zahnpflege will, die auch an hektischen Tagen funktioniert, hat einen klaren Sieger: Die Pulver-Spalte ist das Pure Majesty Pets Zahnpulver, und die Angaben stammen direkt aus seiner veröffentlichten Formel. Keine Küchenpaste kann das nachbauen. Die beiden Ansätze ergänzen sich zudem gut: Putzen Sie mit einer sicheren selbstgemachten Paste an den Tagen, an denen Ihr Hund mitmacht, und lassen Sie das Pulver jeden Tag abdecken. Die ganze Routine beschreibt unser vollständiger Ratgeber zum Zahnpulver für Hunde, und die Formatfrage beantwortet der Vergleich Hundezahnpasta oder Zahnpulver?

Yorkshire Terrier mit sauberen Zähnen – selbstgemachte Hundezahnpasta im Vergleich zum Zahnpulver ohne Bürste
Zahnpflege ohne Bürste: Pulver übers Futter, jeden Tag.

Warum das Pure Majesty Pets Zahnpulver die beste Alternative zur selbstgemachten Paste ist

Das Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde ist das vollständigste Zahnpulver, das wir kennen: Es nennt alle 12 Wirkstoffe mit exaktem Prozentanteil – keine «geheime Mischung». Hydroxylapatit (15 %) ist dasselbe Mineral, aus dem der Zahnschmelz besteht; die Braunalge Ascophyllum nodosum (8 %) ist der am besten untersuchte Zahnpflege-Wirkstoff zum Eingeben beim Hund; dazu kommt der Calciumbinder SHMP (1 %) gegen Zahnsteinbildung und das Enzympaar Glucoseoxidase/Lactoperoxidase (0,6 %) nach dem Vorbild des Speichels. Alles wird unter 35 °C kalt verarbeitet, damit die Enzyme aktiv in die Dose kommen.

WirkstoffAnteilAufgabe
Hydroxylapatit15 %Mineral des Zahnschmelzes; unterstützt die Zahnoberfläche
Inulin / Zichorienwurzel14 %Präbiotikum für die Mundflora
Kürbispulver12 %Ballaststoffe und guter Geschmack
Schweineleberpulver10 %Geschmack – auch wählerische Hunde fressen es
Ascophyllum nodosum (Braunalge)8 %Untersucht zur Verringerung von Plaque und Zahnstein
Calciumcarbonat8 %Sanftes mineralisches Putzkörperchen
Calciumlactat8 %Gut verfügbare Calciumquelle
Natriumhexametaphosphat (SHMP)1 %Bindet Calcium und bremst die Zahnsteinbildung
Zinkcitrat0,6 %Bindet geruchsbildende Schwefelgase
Glucoseoxidase / Lactoperoxidase0,6 %Antibakterielles Enzympaar wie im Speichel
Grüntee-Extrakt0,5 %Polyphenole zur Unterstützung des Zahnfleischs
Orales Probiotika-Lysat0,3 %Postbiotikum für eine ausgewogene Mundflora

Dosierung und Anwendung

Einmal täglich 1 Messlöffel (≈ 4 g) übers Futter streuen und leicht untermischen – die genaue Tagesmenge richtet sich nach dem aktuellen Körpergewicht Ihres Hundes in kg gemäss der Dosiertabelle auf der Packung; die Angaben auf der Packung haben Vorrang. Damit die Verdauung mitmacht, wird das Pulver über 7 Tage eingeschlichen: Tag 1–2 25 % der Tagesmenge, Tag 3–4 50 %, Tag 5–6 75 %, ab Tag 7 die volle Menge. Kühl und trocken lagern, Deckel gut verschliessen. Preis: CHF 42 pro Dose, kostenloser Versand weltweit, verzollt geliefert (DDP).

Wie oft sollte ich die Zähne meines Hundes putzen?

Täglich – oder mindestens jeden zweiten Tag. Das ist keine Schätzung: Eine randomisierte, kontrollierte Studie an Beagles (Harvey et al., Journal of Veterinary Dentistry, 2015; PMID 26197686) verglich tägliches Putzen, Putzen jeden zweiten Tag, wöchentliches und zweiwöchentliches Putzen. Nur die beiden häufigsten Rhythmen verringerten Plaque, Zahnstein und Zahnfleischentzündung deutlich; wöchentliches Putzen brachte kaum etwas. Da die Parodontalerkrankung die häufigste Erkrankung erwachsener Hunde ist – die meisten zeigen bis zum Alter von drei Jahren Anzeichen davon –, ist die Rechnung einfach: Eine mittelmässige Paste, die täglich benutzt wird, schlägt eine perfekte Paste, die nur am Sonntag zum Einsatz kommt. Wählen Sie das Rezept, das Ihr Hund am liebsten mag, halten Sie die Einheiten kurz und ruhig und belohnen Sie nach jedem Putzen. Und wenn das Putzen trotz aller Mühe scheitert, hören Sie nicht mit der Zahnpflege auf – wechseln Sie das Format, statt mit dem Hund zu kämpfen. Ob das Pulver das Putzen ersetzen kann, lesen Sie in Kann Zahnpulver das Zähneputzen ersetzen?

Zahnpflege für Hunde in der Schweiz: Tierarzt, Zahnreinigung, Lieferung

Lassen Sie das Gebiss bei der jährlichen Impf- oder Gesundheitskontrolle anschauen: Bereits vorhandener Zahnstein kommt nur bei einer professionellen Zahnreinigung in Narkose weg, die Ihre Kleintierpraxis übernimmt – eine Praxis in Ihrer Nähe finden Sie über die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST). Für die Pflege danach zählt jeder Tag. Kürbis gibt es in der Schweiz von September bis in den Winter frisch auf jedem Markt – ideal für Rezept 2 und 4; ausserhalb der Saison eignet sich gekochter Kürbis aus dem Tiefkühler. Und wer sich das Mischen sparen will, bestellt das Pure Majesty Pets Zahnpulver direkt bei uns: Versand kostenlos, als DDP-Sendung bereits verzollt – beim Pöstler fallen weder Zoll noch MWST an. Dazu gilt unsere 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Häufige Fragen zur selbstgemachten Hundezahnpasta

Kann ich die Zähne meines Hundes mit Zahnpasta für Menschen putzen?

Nein – auch nicht ein einziges Mal. Hunde schlucken die Zahnpasta, und menschliche Zahnpasten enthalten Fluorid, magenreizende Schaumbildner und oft Xylit, das den Blutzucker eines Hundes innert etwa 30 Minuten abstürzen lassen kann. Im Notfall ist klares Wasser auf einer weichen Bürste die bessere Wahl. Bei Verdacht auf eine Vergiftung: Tox Info Suisse, Nummer 145.

Was ist das einfachste Rezept für Hundezahnpasta?

Zwei Esslöffel weiches, natives Kokosöl mit einer Prise getrockneter Petersilie, glatt zerdrückt und in einem kleinen Glas aufbewahrt. Das dauert zwei Minuten, hält etwa zwei Wochen, und die meisten Hunde akzeptieren es beim ersten Versuch.

Ist Natron in selbstgemachter Hundezahnpasta sicher?

Eine winzige Prise – bis zu ¼ Teelöffel pro Mischung – ist als mildes Putzkörperchen im Allgemeinen unbedenklich, aber optional. Lassen Sie es bei kleinen Hunden, empfindlichem Magen und salzarmer Diät weg, und lassen Sie Ihren Hund nie Natron direkt aus der Packung fressen.

Wie lange hält selbstgemachte Hundezahnpasta?

Pasten nur mit Kokosöl halten etwa 2 Wochen im verschlossenen Glas bei kühler Zimmertemperatur. Alles mit Kürbis, Bouillon oder frischen Kräutern gehört in den Kühlschrank und nach 4–5 Tagen in den Abfall. Im Zweifel – seltsamer Geruch, veränderte Farbe – wegwerfen.

Reinigt Kokosöl allein die Zähne des Hundes?

Die Datenlage zeigt das nicht. Laborstudien belegen eine antibakterielle Wirkung der Laurinsäure, aber keine kontrollierte Studie hat gezeigt, dass Kokosöl die Plaque beim Hund verringert, und kein Kokosprodukt trägt ein VOHC-Siegel. Es ist ein sicherer, schmackhafter Träger – die Reinigung übernimmt die Bürste.

Kann selbstgemachte Zahnpasta bestehenden Zahnstein entfernen?

Nein. Sobald der Biofilm zu Zahnstein mineralisiert ist, löst ihn keine Paste und kein Pulver mehr auf – er muss bei einer professionellen Zahnreinigung in Narkose entfernt werden. Die Pflege zu Hause bremst das, was sich danach neu bildet.

Was ist die beste Alternative, wenn mein Hund das Zähneputzen verweigert?

Ein Zahnpulver, das übers Futter gestreut wird. Das Pure Majesty Pets Zahnpulver kombiniert 12 deklarierte Wirkstoffe, darunter Hydroxylapatit, Braunalge, SHMP und das Enzympaar GOX/LPO, und braucht täglich nur etwa 10 Sekunden. Es kostet CHF 42 und wird kostenlos und verzollt in die Schweiz geliefert.

Saubere Zähne ohne Zahnbürste – ab heute. Das Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde: 12 deklarierte Wirkstoffe, 1 Messlöffel pro Tag, CHF 42.

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Quellen

Bei Hunden mit Pankreatitis, Nierenerkrankung, salzarmer Diät oder bestehender Parodontitis besprechen Sie die Zahnpflege-Routine vorher mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.