Mundgeruch beim Hund: Ursachen, Warnzeichen und was wirklich hilft

Boston Terrier with an open mouth showing its teeth at home, illustrating dog bad breath causes and red flags

Mundgeruch beim Hund entsteht fast immer gleich: Bakterien im Zahnbelag am Zahnfleischrand bilden Schwefelgase, und der Geruch wird stärker, sobald der Belag zu Zahnstein verhärtet. Spätestens wenn er bleibt, ist das kein harmloser «Hundeatem» mehr – bis zu 80 % der Hunde zeigen schon mit zwei Jahren Anzeichen einer Parodontalerkrankung, und Mundgeruch ist meist das Erste, was Halterinnen und Halter bemerken. Die einfachste tägliche Lösung ohne Zahnbürste ist das Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde: 12 deklarierte Wirkstoffe, einmal täglich übers Futter gestreut, für CHF 42 – mit kostenlosem Versand in die ganze Welt und DDP-Lieferung in die Schweiz, also ohne Zoll und ohne MWST bei der Zustellung.

Kurz gesagt: Mundgeruch beim Hund wird meist von Plaque-Bakterien verursacht, die am Zahnfleischrand flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) bilden – das Frühstadium der Parodontitis. Was hilft, ist das tägliche Unterbrechen dieses Belags: Zähneputzen oder eine konsequente Routine ohne Bürste wie ein Zahnpulver mit Zink, Enzymen und Braunalge. Riecht der Atem plötzlich anders, süsslich, nach Fisch oder nach Ammoniak, gehört der Hund zur Tierärztin oder zum Tierarzt – nicht ein Pfefferminz-Snack in den Napf.

Warum riecht mein Hund so stark aus dem Maul?

In jedem Hundemaul bildet sich innert Stunden nach dem Fressen ein bakterieller Film: die Plaque. Bleibt sie liegen, lagern sich Mineralien aus dem Speichel ein und härten sie zu Zahnstein aus. Unter dem Zahnfleischrand siedeln sich dann Bakterien an, die Eiweisse abbauen und dabei flüchtige Schwefelverbindungen freisetzen – vor allem Schwefelwasserstoff und Methylmercaptan, dieselben Gase, die auch beim Menschen Mundgeruch verursachen. Je mehr Bakterienmasse, desto stärker der Geruch. Ein Atemspray oder ein Wasserzusatz ändert an diesen Bakterien nichts; er überdeckt den Geruch nur für ein paar Minuten.

Deshalb lässt sich hartnäckiger Mundgeruch selten mit der Frage «Was hat er gefressen?» lösen. Futter, Kauverhalten und Kieferform (kurzköpfige Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge haben eng stehende Zähne, in denen mehr hängen bleibt) beeinflussen den Geruch zwar, die eigentliche Ursache liegt bei den allermeisten Hunden aber auf den Zähnen und am Zahnfleisch – nicht in der letzten Mahlzeit.

Parodontitis: die Ursache in den meisten Fällen

Laut dem Merck Veterinary Manual haben bis zu 80 % der Hunde mit zwei Jahren bereits eine Form von Parodontalerkrankung – meist lange bevor ausser dem Geruch etwas auffällt. Die Tierzahnmedizin teilt die Erkrankung in die Stadien 0 bis 4 ein, und davon hängt ab, was die Pflege zu Hause noch bewirken kann:

StadiumWas im Maul passiertMit Pflege zu Hause umkehrbar?
Stadium 0 – gesundKeine Entzündung, kein Verlust von ZahnhalteapparatNicht nötig – Zustand erhalten
Stadium 1 – GingivitisNur Zahnfleischentzündung, kein Knochen- oder AttachmentverlustJa, mit konsequenter täglicher Pflege
Stadium 2 – beginnende ParodontitisWeniger als 25 % AttachmentverlustTeilweise – professionelle Zahnreinigung nötig
Stadium 3 – mittelschwere Parodontitis25–50 % des Zahnhalteapparats verlorenNein – der Schaden ist bleibend
Stadium 4 – fortgeschrittene ParodontitisÜber 50 % verloren, Zähne können sich lockernNein – oft ist eine Extraktion nötig

Nur im Stadium 1 lässt sich mit Pflege zu Hause wirklich etwas zurückdrehen: Wer den Kreislauf aus Plaque und Zahnstein früh durchbricht, gibt dem Zahnfleisch die Chance, sich zu beruhigen – und der Atem wird frischer. Danach muss Zahnstein unter dem Zahnfleisch in Narkose entfernt werden; bereits mineralisierten Zahnstein löst kein Kauartikel, kein Pulver und kein Wasserzusatz auf. Genau deshalb setzt eine gute Routine früh und täglich an – und genau dafür ist ein Zahnpulver gemacht.

Futtergeruch oder Warnzeichen? Eine schnelle Entscheidungshilfe

Mit einer kurzen Checkliste können die meisten Halterinnen und Halter den Atem ihres Hundes einer von zwei Gruppen zuordnen, statt zu raten:

Was Sie bemerkenWahrscheinliche KategorieWas zu tun ist
Gleichbleibender, säuerlicher «Hundegeruch», Zahnfleisch rosa und unauffälligGewöhnliche Plaque-BakterienTägliche Zahnpflege beginnen oder konsequenter durchziehen
Geruch wird über Tage bis Wochen deutlich stärker, Zahnfleisch rot oder geschwollenFortschreitende Gingivitis/ParodontitisZahnkontrolle in der Tierarztpraxis vereinbaren, Pflege zu Hause weiterführen
Plötzliche, deutliche Veränderung; Speicheln, Pfote am Maul, Futter fällt herausMöglicher abgebrochener Zahn, Wucherung im Maul oder FremdkörperTierärztliche Untersuchung noch diese Woche
Fischig oder nach Ammoniak, besonders mit mehr Durst und HarnabsatzMögliche NierenbeteiligungTierärztliche Untersuchung, wahrscheinlich mit Blutbild
Süsslich, fruchtig oder nach Nagellackentferner (Aceton)Mögliche diabetische KetoazidoseNoch am selben Tag bzw. als Notfall in die Tierarztpraxis

Der Ratgeber des Merck Veterinary Manual für Hundehalter hält fest, dass eine Zahnfleischerkrankung, die nicht auf die Behandlung anspricht, auf andere Ursachen wie Diabetes abgeklärt werden sollte – Maul und übriger Körper hängen zusammen. Kein Geruch ist für sich allein eine Diagnose, aber zusammen mit anderen Symptomen bestimmt er, was als Nächstes zu tun ist.

Die Zink-Chemie, die kaum ein «Frischer-Atem»-Produkt erklärt

Auf vielen Zahnpflegeprodukten für Hunde steht «mit Zink für frischen Atem» – wie das funktioniert, steht fast nie dabei. Ein Patent zur Geruchskontrolle in Heimtierfutter aus dem Jahr 1995 (Patent US 5,405,836) beschreibt die eigentliche Chemie: Wasserlösliche Zinksalze verbinden sich leicht mit Schwefelwasserstoff zu unlöslichen, geruchlosen Verbindungen. Schwefelwasserstoff ist eines der beiden Hauptgase hinter dem Mundgeruch – lösliches Zink im Maul neutralisiert also das Gas selbst, statt es zu überdecken. Das Patent zeigt auch, dass Zink chemisch verfügbar bleiben muss: In einem Biskuit eingebacken und an Fasern und Eiweiss gebunden, verliert es einen grossen Teil seiner Wirkung. Die Darreichungsform zählt also genauso wie das Zink auf der Zutatenliste.

Genau deshalb enthält das Pure Majesty Pets Zahnpulver 0,6 % Zinkcitrat und zusätzlich das Enzympaar Glucoseoxidase/Lactoperoxidase (GOX/LPO, 0,6 %) – dasselbe antibakterielle System, das natürlicherweise im Speichel vorkommt. Forschung zum Lactoperoxidase-System (Magacz et al., 2019, International Journal of Molecular Sciences) bestätigt, dass diese Enzyme Speichelbestandteile zu Stoffen oxidieren, die die Funktion von Bakterienzellen stören. Beim Pure Majesty Pets Zahnpulver sind beide Wirkstoffe mit Prozentangabe deklariert statt in einer «geheimen Mischung» versteckt – die meisten Ein-Komponenten-Algenpulver haben überhaupt keinen Wirkstoff, der gezielt den Geruch angeht.

Was gegen Mundgeruch beim Hund wirklich hilft

Sind dringende Ursachen ausgeschlossen, geht es bei frischem Atem darum, den Plaque-Kreislauf konsequent zu unterbrechen. Tägliches Zähneputzen ist die direkteste mechanische Methode – das ehrliche Problem ist die Umsetzung: Die meisten Halterinnen und Halter geben nach wenigen Wochen auf, weil der Hund nicht stillhält. So schneiden die realistischen Optionen ab:

OptionWirkprinzipTäglicher AufwandDatenlage
Tägliches ZähneputzenEntfernt Plaque mechanisch, bevor sie verhärtetHoch – der Hund muss mitmachenStark; der anerkannte Standard der Tierzahnmedizin
Zahnpflege-KausnacksAbrieb dort, wo gekaut wirdGering, aber zusätzliche KalorienMittel, stark produktabhängig
WasserzusätzeSchwache, verdünnte antibakterielle WirkungSehr geringBegrenzt, stark produktabhängig
Algenpulver mit nur einem WirkstoffReduziert Plaque/Zahnstein über Ascophyllum nodosum; kein eigener Mechanismus gegen GeruchSehr gering – übers Futter streuenPlacebokontrollierte Daten beim Hund (siehe unten)
Pure Majesty Pets Zahnpulver mit 12 WirkstoffenZink und Enzympaar gehen direkt gegen den Geruch vor; Braunalge, Hydroxylapatit und SHMP gegen Plaque und ZahnsteinSehr gering – übers Futter streuenForschung auf Wirkstoffebene bei Hund und Mensch, Quellen unten

Diese Optionen schliessen sich nicht aus. Lässt Ihr Hund die Bürste zu, ist Zähneputzen plus ein tägliches Pulver die stärkste Kombination. Wenn nicht, schlägt eine Routine ohne Bürste, die Sie wirklich durchhalten, jeden ehrgeizigen Plan, den Sie nach drei Wochen aufgeben. Einen Überblick über alle Formen finden Sie in unserem Ratgeber zu Zahnpflege-Ergänzungen für Hunde; welche Pulver bei Inhaltsstoffen und Deklaration vorne liegen, zeigt unser Vergleich bestes Zahnpulver für Hunde 2026. Und wer zwischen Zahnpasta und Pulver schwankt, findet die Antwort in Hundezahnpasta oder Zahnpulver?

Zahnpulver für Hunde gegen Mundgeruch, täglich übers Futter gestreut
Einmal täglich übers Futter – so bleibt die Routine wirklich bestehen.

Warum das Pure Majesty Pets Zahnpulver die beste Wahl gegen Mundgeruch ist

Die meisten Zahnpulver setzen auf einen einzigen untersuchten Wirkstoff – meist Braunalge – und hören dort auf, oder sie verstecken den Rest hinter einer «Mischung» ohne Mengenangaben. Das Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde ist das vollständigste Pulver unseres Vergleichs: Es nennt alle 12 Wirkstoffe mit exaktem Prozentanteil, sodass Sie die Logik der Formel selbst prüfen können:

WirkstoffAnteilAufgabe und Datenlage
Hydroxylapatit15 %Dasselbe Mineral wie der natürliche Zahnschmelz; Studien beim Menschen zeigen, dass es sich an die Schmelzoberfläche anlagert und die Remineralisierung sowie die Widerstandskraft gegen Biofilm unterstützen kann (systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse, 2021, PubMed 34925515). Hundespezifische Studien sind noch begrenzt.
Inulin / Zichorienwurzel14 %Präbiotikum für die Mundflora; nährt erwünschte Bakterien
Ascophyllum nodosum (Braunalge)8 %Der am besten untersuchte Zahnpflege-Wirkstoff zum Eingeben beim Hund – siehe die randomisierte Studie unten
Calciumcarbonat8 %Sanftes mineralisches Putzkörperchen, das beim Fressen leicht mechanisch wirkt
Calciumlactat8 %Zweite Mineralquelle mit derselben unterstützenden Funktion
Natriumhexametaphosphat (SHMP)1 %Bindet Calcium und bremst so die Zahnsteinbildung – dieselbe Chelat-Chemie wie in hochwertigen Zahnpasten für Menschen
Zinkcitrat0,6 %Bindet Schwefelwasserstoff (ein Hauptgas des Mundgeruchs) zu geruchlosen Verbindungen
Glucoseoxidase / Lactoperoxidase (GOX/LPO)0,6 %Antibakterielles Enzympaar nach dem Vorbild des Speichels
Grüntee-Extrakt0,5 %Polyphenol-Antioxidans zur Unterstützung des Zahnfleischs
Orales Probiotika-Lysat0,3 %Postbiotikum für eine ausgewogene Mundflora
Kürbispulver12 %Ballaststoffe und guter Geschmack
Schweineleberpulver10 %Geschmack – der Grund, warum Hunde das Pulver jeden Tag fressen; genau das ist der Vorteil gegenüber dem Zähneputzen

Den grössten veröffentlichten Effekt hat der Calciumbinder: In einer kontrollierten Fütterungsstudie senkte ein Überzug aus Natriumhexametaphosphat auf Futter oder Biskuits die Zahnsteinbildung um rund 60–80 % gegenüber unbeschichteten Kontrollen (Stookey, Warrick & Miller, 1995, American Journal of Veterinary Research 56(7):913-8). Getestet wurde beschichtetes Futter, nicht dieses Pulver – die Zahl belegt den Mechanismus des Wirkstoffs, und genau deshalb steht auf unserer Packung ein Prozentwert statt eines Werbeworts.

Das Pulver wird in Nordamerika unter 35 °C kalt verarbeitet – wichtig, weil GOX/LPO und das Probiotika-Lysat hitzeempfindlich sind und bei üblicher Hochtemperatur-Verarbeitung an Aktivität verlieren. Jede Charge wird mit Analysezertifikat geliefert. Wie ein Pulver ohne Bürste mit Speichel und Zahnschmelz zusammenwirkt, erklärt unser vollständiger Ratgeber zum Zahnpulver für Hunde; alles zu den geruchsbindenden Wirkstoffen lesen Sie im Beitrag über Atempulver für Hunde.

Dosierung und Anwendung

Einmal täglich 1 Messlöffel (≈ 4 g) übers Futter streuen und leicht untermischen – die genaue Tagesmenge richtet sich nach dem aktuellen Körpergewicht Ihres Hundes in kg gemäss der Dosiertabelle auf der Packung. Die Angaben auf der Packung haben Vorrang; Messlöffel anderer Marken nicht übernehmen. Damit die Verdauung mitmacht, wird das Pulver über 7 Tage eingeschlichen:

TagAnteil der Tagesmenge
Tag 1–225 %
Tag 3–450 %
Tag 5–675 %
Ab Tag 7100 % (volle Tagesmenge)

Kühl und trocken lagern, Deckel nach Gebrauch gut verschliessen. Preis: CHF 42 pro Dose, kostenloser Versand weltweit, verzollt geliefert (DDP).

Die Studienlage zu Ascophyllum nodosum in Zahlen

Braunalge ist der einzige Wirkstoff dieser Kategorie mit echten placebokontrollierten Daten beim Hund. In einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 60 Hunden aus Privathaushalten zeigten die Tiere, die 90 Tage lang täglich Ascophyllum nodosum erhielten, einen Plaque-Index von 1,67 gegenüber 2,71 unter Placebo, einen Zahnstein-Index von 1,07 gegenüber 1,34 und – für den Atem am wichtigsten – um 46 % tiefere Konzentrationen flüchtiger Schwefelverbindungen (0,98 gegenüber 1,83; p<0,001 für alle drei Werte) (Gawor et al., 2018, Frontiers in Veterinary Science, DOI: 10.3389/fvets.2018.00168). Diese 46 % sind ein seltener Fall, in dem ein Ergänzungswirkstoff direkt am Gas gemessen wurde, das den Geruch verursacht – nicht nur an der Plaque als Ersatzgrösse.

Häufige Fehler bei Mundgeruch

  • Überdecken statt angehen. Atemsprays und Pfefferminz-Snacks kaschieren den Geruch für Minuten, ohne die Bakterien zu erreichen, die ihn bilden.
  • Annehmen, dass ein Hund, der normal frisst, keine Zahnprobleme hat. Hunde verbergen Schmerzen im Maul sehr gut – laut Merck Veterinary Manual überspielen die meisten ihr Unbehagen. Der Appetit allein ist kein verlässliches Entwarnungssignal.
  • Erwarten, dass ein Kausnack oder Pulver bestehenden Zahnstein entfernt. Verhärteter Zahnstein kommt nur bei einer professionellen Zahnreinigung in Narkose weg. Die tägliche Pflege hält ein sauberes Maul sauber.
  • Erst anfangen, wenn es schon stark riecht. Weil Parodontitis so früh beginnt, ist ein Start mit ein bis zwei Jahren Vorbeugung; ab Stadium 2–3 ist es Schadensbegrenzung.
  • Zahnpasta für Menschen verwenden. Sie enthält oft Xylit (Birkenzucker) und Fluorid – beides ist für Hunde gefährlich, und Hunde schlucken alles. Bei Verdacht auf eine Vergiftung erreichen Sie Tox Info Suisse rund um die Uhr unter der Nummer 145.

Realistischer Zeitplan: was Sie wann erwarten können

Die Erwartungen richten sich nach dem Wirkmechanismus. Zink und das Enzympaar wirken bei jeder Mahlzeit – deshalb bemerken viele Halterinnen und Halter schon in den ersten ein bis zwei Wochen regelmässiger Anwendung einen frischeren Atem. Veränderungen bei Plaque und Zahnstein brauchen länger und bauen sich auf: In der Braunalgen-Studie oben zeigten sich messbare Unterschiede über 30 bis 90 Tage täglicher Gabe. Hat Ihr Hund bereits viel Zahnstein, lassen Sie zuerst die professionelle Zahnreinigung machen – danach hält das tägliche Pulver das saubere Gebiss sauber.

Mythos und Fakt

  • Mythos: Mundgeruch gehört einfach zum Hund. Fakt: Anhaltender Mundgeruch ist ein anerkanntes klinisches Zeichen einer Parodontalerkrankung – und eines der frühesten, das Sie zu Hause bemerken können.
  • Mythos: Jedes Produkt mit «Zink» auf der Etikette wirkt gleich. Fakt: Zink muss chemisch verfügbar bleiben, um Schwefelwasserstoff zu binden; in ein Biskuit eingebackenes Zink kann stattdessen an Fasern und Eiweiss gebunden werden.
  • Mythos: Ein Zahnpulver kann harten Zahnstein entfernen. Fakt: Zahnstein unter dem Zahnfleisch entfernt nur die professionelle Zahnreinigung; das Pulver hält das Ergebnis.
  • Mythos: Süsslicher Atem ist ein gutes Zeichen. Fakt: Ein süsslicher, fruchtiger oder acetonartiger Geruch kann auf eine diabetische Ketoazidose hinweisen – ein tierärztlicher Notfall.

Mundgeruch beim Hund in der Schweiz: Tierarztpraxis, Zahnreinigung, Lieferung

Lassen Sie das Gebiss bei der jährlichen Impf- oder Gesundheitskontrolle anschauen – so wird eine Gingivitis erkannt, solange sie noch umkehrbar ist. Eine Zahnsanierung in Narkose übernimmt Ihre Kleintierpraxis; eine Praxis in Ihrer Nähe finden Sie über die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST). Für die tägliche Pflege dazwischen bestellen Sie das Pure Majesty Pets Zahnpulver direkt bei uns: Versand kostenlos, als DDP-Sendung bereits verzollt – Zoll und Mehrwertsteuer sind bezahlt, beim Pöstler fallen keine Gebühren an. Dazu gilt unsere 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Häufige Fragen zum Mundgeruch beim Hund

Warum riecht der Atem meines Hundes plötzlich so schlecht?

Eine plötzliche Veränderung bedeutet meist neue Bakterienablagerungen, einen gesprungenen oder entzündeten Zahn oder einen Fremdkörper im Maul. Süssliche, fruchtige, fischige oder ammoniakartige Gerüche können auf ein Stoffwechsel- oder Nierenproblem hinweisen. Eine plötzliche, deutliche Veränderung gehört in die Tierarztpraxis.

Was bedeutet es, wenn mein Hund aus dem Maul nach Fisch riecht?

Meist sind es auch hier Bakterien im Maul, die Schwefelverbindungen bilden. Tritt ein deutlich fischiger oder ammoniakartiger Geruch zusammen mit mehr Durst, häufigerem Harnabsatz oder verändertem Appetit auf, sollte die Tierärztin oder der Tierarzt die Nierenwerte prüfen.

Kann Mundgeruch beim Hund auf etwas Ernstes hinweisen?

Ja, in einer Minderheit der Fälle. Anhaltender Mundgeruch ist meist eine Parodontalerkrankung, die für sich schon behandelt werden sollte. Seltener steckt eine Nierenfunktionsstörung (Ammoniakgeruch) oder eine diabetische Ketoazidose (süsslich, nach Aceton) dahinter – beides braucht rasch tierärztliche Hilfe.

Wie werde ich den Mundgeruch meines Hundes zu Hause los?

Sind dringende Ursachen ausgeschlossen, geht es darum, die Plaque täglich zu unterbrechen: Zähneputzen, wenn Ihr Hund es zulässt, oder eine tägliche Routine ohne Bürste wie das Pure Majesty Pets Zahnpulver. Entscheidend ist die Regelmässigkeit.

Wirken Zahnpulver wirklich gegen Mundgeruch oder überdecken sie ihn nur?

Das hängt von den Inhaltsstoffen ab. Eine Formel mit geruchsbindenden Wirkstoffen wie Zinkcitrat und einem Enzympaar plus Braunalge gegen Plaque setzt bei den Bakterien und Gasen an, die den Geruch bilden. Ein Pulver mit nur Duft- oder Aromastoffen überdeckt bloss – wie ein Pfefferminz.

Wann ist der Atem meines Hundes spürbar frischer?

Viele Halterinnen und Halter bemerken nach ein bis zwei Wochen täglicher Anwendung einen Unterschied, weil die geruchsbindenden Wirkstoffe bei jeder Mahlzeit wirken. Plaque und Zahnstein brauchen länger – kontrollierte Studien mit Braunalge zeigten Unterschiede nach 30 bis 90 Tagen.

Ist Zahnpulver für Hunde für die tägliche Anwendung geeignet?

Ja, Zahnpulver sind für die tägliche Gabe gemacht. Die Formel von Pure Majesty Pets wird kalt verarbeitet, jede Charge hat ein Analysezertifikat. Führen Sie das Pulver über 7 Tage schrittweise ein, dosieren Sie nach Körpergewicht und fragen Sie bei Trächtigkeit, Säugezeit, Medikamenten oder bekannten Erkrankungen vorher Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Frischer Atem ohne Zahnbürste – ab heute. Das Pure Majesty Pets Zahnpulver für Hunde: 12 deklarierte Wirkstoffe, 1 Messlöffel pro Tag, CHF 42.

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Quellen

  • Merck Veterinary Manual. Periodontal Disease in Small Animals. merckvetmanual.com
  • Merck Veterinary Manual. Dental Disorders of Dogs (Ratgeber für Hundehalter). merckvetmanual.com
  • Gawor J, Jank M, Jodkowska K, Klim E, Svensson UK. Effects of Edible Treats Containing Ascophyllum nodosum on the Oral Health of Dogs: A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Single-Center Study. Frontiers in Veterinary Science, 2018;5:168. DOI: 10.3389/fvets.2018.00168
  • Stookey GK, Warrick JM, Miller LL. Effect of Sodium Hexametaphosphate on Dental Calculus Formation in Dogs. American Journal of Veterinary Research, 1995;56(7):913-8. PMID: 7574160
  • Biomimetic Hydroxyapatite and Caries Prevention: a Systematic Review and Meta-Analysis. 2021. PMID: 34925515 / PMC8641555
  • Magacz M, Kędziora K, Sapa J, Krzyściak W. The Significance of Lactoperoxidase System in Oral Health. International Journal of Molecular Sciences, 2019;20(6):1443.
  • Patent US 5,405,836 – Pet Foods with Water-Soluble Zinc Compound Coating for Controlling Malodorous Breath. patents.google.com

Bei plötzlichen Veränderungen, Schmerzen oder Blut im Maul gehört Ihr Hund in die Tierarztpraxis.