Pudel: Grössen, Wesen, Fellpflege & Gesundheit – der Rasseguide für die Schweiz

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Der Pudel ist ein Wasserapportierhund im Showhaarschnitt: sportlich, äusserst lernfreudig, in vier FCI-Grössen gezüchtet – vom Toypudel bis zum Grosspudel – und mit mehr Fellpflegeaufwand als fast jeder andere Begleithund. Ob ein Pudel zu Ihnen passt, entscheiden vor allem zwei Fragen: Können Sie sich für die nächsten 12 bis 18 Jahre auf einen festen Pflegerhythmus einlassen, und haben Sie genug Kopfarbeit für einen sehr klugen Hund? Alles andere – das Etikett «französisch», das Etikett «hypoallergen» – ist grösstenteils Marketing. Weil bei Toy-, Zwerg- und Grosspudeln je mindestens ein Gelenkrisiko auf der Gesundheitsliste steht, empfehlen wir für ein bewegliches Pudelleben die Hip & Joint Chews von Pure Majesty Pets: 17 Wirkstoffe in einem Soft Chew für CHF 46 – mit kostenlosem Versand weltweit und verzollt geliefert (DDP): Zoll und MWST bereits bezahlt, nichts zu zahlen bei der Lieferung.

Kurz gesagt: Vier Grössen nach FCI-Standard Nr. 172 (Toypudel bis 28 cm, Zwergpudel bis 35 cm, Kleinpudel bis 45 cm, Grosspudel bis 60 cm Schulterhöhe), 10 bis 18 Jahre Lebenserwartung, tägliches Bürsten bei langem Fell und alle vier bis sechs Wochen zum Hundecoiffeur. Gesundheitlich zählen je nach Grösse Augen (prcd-PRA), Kniescheiben, Hüften und Haut, beim Grosspudel zusätzlich Morbus Addison und Magendrehung. Und: Kein Pudel ist hypoallergen.

Die vier Pudelgrössen nach FCI – und warum US-Ratgeber nur drei kennen

In der Schweiz gilt, wie in allen Mitgliedsländern der Fédération Cynologique Internationale (FCI), der FCI-Standard Nr. 172 in der Fassung vom 20. März 2024. Er ordnet den Pudel der FCI-Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) zu und teilt ihn nach der Schulterhöhe in vier Grössen ein: Grosspudel über 45 bis 60 cm (mit einer Toleranz von +2 cm), Kleinpudel über 35 bis 45 cm, Zwergpudel über 28 bis 35 cm und Toypudel über 24 bis 28 cm, mit einem angestrebten Ideal von 25 cm. Auch der Schweizerische Pudel-Club SPC gliedert seine Zuchtseiten genau nach diesen vier Grössen.

Viele Ratgeber im Internet stammen allerdings aus den USA, und dort gelten andere Regeln: Der amerikanische Rasseklub kennt nur drei Varietäten einer einzigen Rasse – Standard (über 38 cm), Miniature (über 25 bis 38 cm) und Toy (bis 25 cm). Den mittelgrossen «Moyen», bei uns Kleinpudel, gibt es dort nicht als eigene Klasse. Ein in den USA angebotener «Moyen Poodle» ist deshalb entweder ein FCI-registrierter Import oder – häufiger – schlicht ein Pudel, dessen Grösse in der Mitte gelandet ist. Für Sie heisst das: Spricht ein Ratgeber von «Miniature» oder «Standard», lässt sich das nicht eins zu eins auf die vier Schweizer Grössen übertragen.

Pudelgrössen im Vergleich

ToypudelZwergpudelKleinpudelGrosspudel
Schulterhöhe (FCI Nr. 172)über 24 bis 28 cm (Ideal 25 cm)über 28 bis 35 cmüber 35 bis 45 cmüber 45 bis 60 cm (+2 cm Toleranz)
Gewicht (Richtwert)*ca. 2–3 kgca. 4,5–7 kgkein offizieller Richtwertca. 18–32 kg
Lebenserwartung10–18 Jahre in allen Grössen, kleinere Pudel eher am oberen Ende
Empfohlene Untersuchungen der Elterntiereprcd-PRA-Gentest, jährliche ECVO-Augenuntersuchung, Patella-Untersuchungwie beim Toypudel, plus Hüftröntgen (HD)keine eigene Liste – Befunde beider Nachbargrössen erfragenHüftröntgen (HD), jährliche Augenuntersuchung, plus mindestens eine Zusatzuntersuchung: Schilddrüse, Hautbiopsie auf Talgdrüsenentzündung oder Herz
Grössentypische RisikenPatellaluxation, Legg-Calvé-Perthes, prcd-PRAPatellaluxation, prcd-PRA, Hüftdysplasiekeine eigene AuswertungHüftdysplasie, Magendrehung, Morbus Addison, Talgdrüsenentzündung
EnergieHoch in allen Grössen: sehr aktive Hunde, die viel Beschäftigung brauchen

* Der FCI-Standard nennt kein Gewicht. Die Richtwerte stammen aus den US-Grössenklassen Toy, Miniature und Standard und sind in kg umgerechnet; für den Kleinpudel gibt es keine entsprechende Angabe.

Was die Tabelle zeigt: Die nötigen Untersuchungen unterscheiden sich je nach Grösse, weil sich die Krankheiten je nach Grösse unterscheiden. Die Untersuchungsliste stammt aus dem Gesundheitsprogramm des amerikanischen Pudelclubs. In der Schweiz arbeitet der SPC mit ECVO-Augenuntersuchungen, Patella-Untersuchungen bei lizenzierten Tierärztinnen und Tierärzten sowie Gentests – und veröffentlicht seit 2019 die Gesundheitswerte aller im Club zur Zucht eingesetzten Pudel. Wer Ihnen «gesundheitsgetestet» sagt, ohne die einzelnen Befunde zu nennen, hat Ihre Frage nicht beantwortet.

Wesen: ein Apportierhund-Kopf im Begleithund

Pudel sind menschenbezogen, führig und lernen schnell – und das wirkt in beide Richtungen. Ein gelangweilter Pudel lernt Dinge, die Sie ihm nie beigebracht haben: Türen öffnen etwa, oder jedes Geräusch im Treppenhaus zu melden. Pudel bellen eher als viele andere Rassen – ein Punkt, den Sie in einer Mietwohnung mit Hausordnung und Ruhezeiten ernst nehmen sollten.

Die Arbeitsgeschichte ist keine Dekoration. Pudel treten in praktisch jeder Hundesportart an, und ein Grosspudel hat sogar einen Meistertitel bei Jagdprüfungen für Apportierhunde errungen – genau die Wasserarbeit, für die die Rasse ursprünglich gezüchtet wurde. Halterinnen und Halter haben Pudel ausserdem zu Therapiehunden, Assistenzhunden und Leichenspürhunden ausgebildet.

Konkret: Rechnen Sie bei einem Grosspudel mit 45 bis 60 Minuten echter Bewegung pro Tag, dazu Trainingsspiele oder Nasenarbeit. Toy- und Zwergpudel brauchen weniger Strecke, aber dieselbe Kopfarbeit. In der Schweiz ist der Pudel ein idealer Begleiter für Wanderungen, Agility und Schwimmrunden im See – und genau diese Mischung aus Springen, Rennen und Wenden fordert Knie und Hüften. Wer seinen Pudel sportlich führt, unterstützt die Gelenke am besten früh: mit schlankem Körpergewicht, gezieltem Aufbau und täglich den Hip & Joint Chews mit Glucosamin, Chondroitin, Grünlippmuschel und UC-II-Kollagen.

Fellpflege: der Teil, den die meisten Käufer unterschätzen

Das Pudelfell haart nicht aus. Lose Haare bleiben in den Locken hängen, und wenn sie nicht herausgebürstet werden, ziehen sie sich zu Filzplatten direkt auf der Haut zusammen. Dort halten sie Feuchtigkeit fest und reizen die Haut. Das ist der häufigste Grund, warum Pudel und Pudelmischlinge beim Hundecoiffeur komplett abgeschoren werden müssen.

Was das Woche für Woche bedeutet:

  • Bürsten: Wer das Fell lang tragen will, muss lernen, den Pudel jeden Tag richtig zu bürsten, damit es nicht verfilzt. Eine kurze Schur reduziert das auf einige Durchgänge pro Woche – abschaffen lässt es sich nicht.
  • Hundecoiffeur: Die meisten Hundecoiffeure und Pudelclubs arbeiten mit einer kompletten Schur etwa alle vier bis sechs Wochen. Wer bei längerem Fell über acht Wochen hinauszögert, bekommt zuverlässig Filz.
  • Kosten: Die Preise unterscheiden sich je nach Region und Felllänge zu stark für eine Pauschalzahl. Rufen Sie zwei Hundecoiffeure in Ihrer Region an, bevor Sie den Welpen kaufen – nicht danach.
  • Linienbürsten: Bürsten Sie abschnittsweise bis auf die Haut. Wer nur die Oberfläche bürstet, hinterlässt darunter eine verdichtete Schicht, die gut aussieht und sich anfühlt wie Filz.

Fellstruktur und Hautempfindlichkeit verändern sich mit dem Alter oft, und die Routine, die mit drei Jahren funktioniert hat, braucht mit elf vielleicht ein Update. Unser Ratgeber zur Fellpflege bei älteren Hunden zeigt, wie Sie Handgriffe und Dauer der Pflegeeinheiten anpassen. Für Haut und Fell von innen eignet sich das Liquid Collagen für Hunde (CHF 28): 462 mg hydrolysierte Kollagenpeptide (Typ I und III) pro 2-mL-Portion, dazu Lachsöl und Hyaluronsäure. Es ersetzt keine Bürste, ergänzt aber jede gute Fellroutine.

Gesundheit: worauf Sie je nach Grösse achten sollten

Progressive Retinaatrophie (PRA). Bei Toy- und Zwergpudeln ist die vorherrschende erbliche Form die progressive Stäbchen-Zapfen-Degeneration (prcd-PRA), die einfach autosomal-rezessiv vererbt wird. Zuerst geht das Sehen in der Dämmerung verloren, dann das Sehen bei Tag; die Diagnose fällt meist um das dritte Lebensjahr, und es gibt weder eine Behandlung noch eine Aussicht auf Heilung. Ein Gentest unterscheidet freie Hunde, Träger und betroffene Hunde. Entscheidend: Ein Hund kann prcd-frei getestet sein und trotzdem an einer anderen PRA-Form erkranken – deshalb gehören jährliche Augenuntersuchungen bei einer spezialisierten Tierärztin oder einem spezialisierten Tierarzt weiterhin dazu.

Hüftdysplasie (HD). Sie wird per Röntgenbild beurteilt und gehört bei Zwerg- und Grosspudeln zu den Standarduntersuchungen der Elterntiere. Wie Sie erste Anzeichen erkennen und was die Hüfte entlastet, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Hüftdysplasie bei Hunden.

Morbus Addison (Hypoadrenokortizismus). Grosspudel sind stark prädisponiert. Eine Studie von Famula und Kollegen im Journal of Small Animal Practice schätzte die Erblichkeit auf 0,75, mit einem Muster, das zu einem autosomal-rezessiven Genort passt; 8,6 % der untersuchten Pudel wurden als Addison-Patienten eingestuft. Die ersten Anzeichen sind unspezifisch – Erbrechen, Mattigkeit, wenig Appetit –, und ein Hund in einer Addison-Krise kann sich sehr schnell verschlechtern. Zeigt ein Grosspudel wiederholt unerklärliche Magen-Darm-Beschwerden und Müdigkeit, fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt gezielt nach einem ACTH-Stimulationstest.

Talgdrüsenentzündung (Sebadenitis). Eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen der Haut, die beim Grosspudel als häufig beschrieben wird. Typisch sind Schuppen, verdickte Haut und fleckiger, «mottenzerfressener» Haarverlust. Für die Diagnose braucht es eine Hautbiopsie, die eine Dermatopathologin oder ein Dermatopathologe beurteilt. Heilbar ist die Krankheit nicht; Ölbäder und andere Behandlungen halten die Symptome aber oft gut in Schach.

Magendrehung (GDV). Ein aufgeblähter Magen dreht sich um die eigene Achse und schnürt seine Blutversorgung ab – ohne Notoperation rasch tödlich. Der Grosspudel war eine von elf Rassen in Glickmans prospektiver Kohortenstudie zu grossen und sehr grossen Hunden (JAVMA); höheres Alter und ein Verwandter ersten Grades mit Magendrehung gehörten zu den Faktoren, die signifikant mit einem höheren Risiko verbunden waren. Kennen Sie die Zeichen: erfolgloses Würgen, ein harter, aufgetriebener Bauch, Unruhe. Das ist ein Fall für die Notfallaufnahme einer Tierklinik, nicht fürs Abwarten.

Patellaluxation und Legg-Calvé-Perthes. Beide treten gehäuft bei den kleinen Grössen auf. Bei der Patellaluxation springt die Kniescheibe aus ihrer Führungsrinne; mehr dazu in unserem Ratgeber Patellaluxation beim Hund. Legg-Calvé-Perthes unterbricht die Blutversorgung des Oberschenkelkopfs und zeigt sich typischerweise bei Toy- und Zwergrassen zwischen vier Monaten und einem Jahr; man geht von einer erblichen Komponente aus, und betroffene Hunde sollten nicht in die Zucht. Für die tägliche Unterstützung von Knorpel und Beweglichkeit – gerade bei kleinen Pudeln, die springen, als gäbe es kein Morgen – empfehlen wir die Hip & Joint Chews mit 17 Wirkstoffen.

Idiopathische Epilepsie. Erbliche idiopathische Epilepsie gilt in allen Grössen als häufige Ursache von Krampfanfällen. Krampfanfälle haben aber viele andere Ursachen, und jeder erste Anfall verdient eine vollständige tierärztliche Abklärung.

Mythos und Fakten

Mythos: Der Pudel ist eine französische Rasse. Tatsächlich umstritten, und seriöse Quellen sind sich nicht einig. Der FCI-Standard Nr. 172, der in der Schweiz gilt, nennt Frankreich als Ursprungsland und führt den Pudel auf den Barbet zurück: «Caniche» kommt von «cane», dem französischen Wort für die weibliche Ente, und schon 1743 hiess das Weibchen des Barbet «caniche». Der amerikanische Rasseklub dagegen schreibt, die Rasse sei «wahrscheinlich in Deutschland, Frankreich und Russland» entstanden, leitet den Namen vom deutschen «pudeln» (im Wasser planschen) ab und beschreibt den Ursprung als deutschen Wasservogel-Apportierer, dessen Beliebtheit später in Frankreich aufblühte. Vertretbar ist deshalb: Der Pudel ist ein europäischer Wasserhund mit umstrittener Nationalität – weder einfach französisch noch einfach deutsch. Der deutsche Name erzählt die Geschichte gleich mit: ein Hund, der im Wasser «pudelt».

Mythos: Pudel sind hypoallergen. Kein Hund ist es. Die massgeblichen Allergene sind Can-f-Proteine aus Hautschuppen, Speichel und Urin – nicht aus ausgefallenen Haaren. Vredegoor und Kollegen haben Can f 1 in Haar-, Fell- und Wohnungsproben von angeblich hypoallergenen Rassen (darunter Pudel und Labradoodles) und von Vergleichsrassen gemessen und das Ergebnis im Journal of Allergy and Clinical Immunology unter dem Titel «Lack of evidence to describe any dog breed as hypoallergenic» veröffentlicht. Als hypoallergen vermarktete Hunde hatten in Haar- und Fellproben sogar höhere Can-f-1-Werte als die übrigen Rassen, und diese Unterschiede führten nicht zu einer geringeren Allergenbelastung im Haushalt. Wenig Haaren kann bedeuten, dass weniger Allergen in der Wohnung verteilt wird – ein allergiefreier Hund ist ein Pudel trotzdem nicht. Wer eine diagnostizierte Hundeallergie hat, spricht vor dem Kauf mit einer Allergologin oder einem Allergologen.

Mythos: Die Showschur ist reine Eitelkeit. Die überlieferte Erklärung: Jäger schoren Beine, Hals und Rute, damit sich der Hund im kalten Wasser leichter bewegen konnte, und liessen das Haar über Brust, Hüften und Beingelenken als Schutz stehen. Rosetten und Pompons kamen erst später als Mode des 18. Jahrhunderts dazu. Erst die Funktion, dann der Schnörkel.

Mythos: Ein Doodle ist ein «hypoallergener Pudel ohne Fellpflege». Keine der beiden Hälften hält. Doodles sind keine von der FCI anerkannte Rasse, der Felltyp einer ersten Kreuzungsgeneration ist nicht vorhersagbar, und ein welliges oder flauschiges Fell kann genauso stark verfilzen wie ein Pudelfell – und lässt sich dabei schwerer ausbürsten. Die Allergendaten oben umfassten auch Labradoodles und stützen das Marketingversprechen nicht. Pudelmischlinge können wunderbare Hunde sein – kaufen Sie einen aber um seiner selbst willen, und stellen Sie dieselben Fragen zu Gesundheitstests wie bei einer Pudelzucht.

Passt ein Pudel zu Ihnen?

Gute Wahl, wenn: Sie einen Hund möchten, der sich gern ausbilden lässt und Hundesport macht, Sie einen festen Budgetposten für die Fellpflege akzeptieren und Ihnen eine Rasse mit klar definierten Gesundheitstests lieber ist als ein genetisches Glücksspiel.

Weniger geeignet, wenn: Sie zehn Stunden am Tag ausser Haus sind, ein pflegeleichtes Fell suchen, lärmempfindliche Nachbarn ein Thema sind oder «günstiger Welpe ohne Papiere» Ihr Kaufplan ist.

Der Pflegeplan für Pudel: Gelenke, Ohren, Augen, Haut und Fell

Ein Pudel braucht mehr als Bürste und Schere. Aus Rasseprofil und Gesundheitsliste ergeben sich vier Bereiche, die Sie zu Hause täglich oder wöchentlich abdecken können – mit den passenden Produkten von Pure Majesty Pets, alle gratis und verzollt in die Schweiz geliefert:

BereichWarum beim PudelRoutine zu HauseUnsere Empfehlung
GelenkePatellaluxation bei Toy- und Zwergpudeln, Hüftdysplasie bei Zwerg- und Grosspudeln; sportliche Rasse mit 10–18 Jahren LebenserwartungSchlankes Körpergewicht, regelmässige Bewegung statt Wochenend-Marathon, Tierarztkontrolle bei LahmheitHip & Joint Chews – 17 Wirkstoffe, täglich nach Körpergewicht laut Etikett, CHF 46
OhrenHängeohren und ein Wasserhund, der gern schwimmt – Schlappohren und Schwimmer brauchen öfter eine Ohrreinigung2–3× pro Woche reinigen, nach dem Baden im See zusätzlichOhrreiniger – 120 mL, pH 5,0–5,5, ohne Chlorhexidin, mit 10 % Aloe, CHF 25
AugenShampoo, Haarreste und Staub nach jedem Besuch beim Hundecoiffeur; rostbraune Tränenflecken fallen auf hellem Fell besonders auf2–3 Tropfen in den inneren Augenwinkel, Flecken unter dem Unterlid abwischenAugentropfen – 120 mL, pH 7,0–7,2, Natriumphytat 0,15 % gegen Tränenflecken, CHF 17
Haut und FellFilz hält Feuchtigkeit auf der Haut; Fellstruktur und Hautempfindlichkeit ändern sich mit dem AlterLinienbürsten bis auf die Haut, Schur alle 4–6 WochenLiquid Collagen – 462 mg Kollagenpeptide (Typ I und III) pro 2 mL. Dazu Lachsöl und Hyaluronsäure, CHF 28

Wie Sie hartnäckige Verfärbungen sicher loswerden, zeigt unser Ratgeber Tränenflecken beim Hund entfernen. Und die Ohrenpflege ist beim Pudel keine Nebensache: Der Gehörgang des Hundes ist L-förmig, Wachs und Feuchtigkeit bleiben tief unten hängen. Unser Ohrreiniger löst Wachs mit 0,2 % Salicylsäure und bindet Gerüche mit natürlichem Cyclodextrin, statt sie mit Parfum zu überdecken.

Warum die Hip & Joint Chews von Pure Majesty Pets die beste Wahl für Pudel sind

Die Gelenke sind das einzige Gesundheitsthema, das bei Toy-, Zwerg- und Grosspudeln gleichermassen auf der Liste steht – und das Sie mit einer täglichen Routine zu Hause unterstützen können. Die Hip & Joint Chews von Pure Majesty Pets sind die vollständigste Gelenkformel unseres Sortiments: 17 deklarierte Wirkstoffe in einem kaltextrudierten Soft Chew. Statt eines einzelnen Bausteins bekommt Ihr Pudel alle wichtigen Wirkstoffgruppen in einem Kausnack:

  • Knorpel-Bausteine: Glucosamin-HCl, Chondroitinsulfat, MSM und Mangangluconat.
  • Kollagen und Gelenkmatrix: ungedenaturiertes Typ-II-Kollagen (UC-II), Eierschalenmembran, Hyaluronsäure und Grünlippmuschel.
  • Pflanzliche Extrakte: Kurkuma-Extrakt mit schwarzem Pfeffer, Boswellia serrata, Ingwer-Extrakt, Quercetin, Heidelbeer- und Traubenkernextrakt.
  • Verdauung: Kürbispulver und Probiotika.

Für kleine Pudel zählt ausserdem der Geschmack: Der Soft Chew basiert auf hydrolysierter Schweineleber, Käsepulver und Raucharoma vom Speck – er wird gegeben wie ein Leckerli. Ein Gelenkpräparat bringt keine luxierte Kniescheibe zurück in ihre Rinne, aber es unterstützt Knorpel und Beweglichkeit eines Hundes, der täglich springt, rennt und viele Jahre alt werden kann. Welche Wirkstoffe bei kleinen Hunden wirklich zählen, vergleicht unser Ratgeber Gelenkpräparate für kleine Hunde.

Dosierung und Anwendung

Geben Sie die Kausnacks täglich, in der Menge, die das aktuelle Etikett für das Körpergewicht Ihres Hundes in kg angibt – der 2-kg-Toypudel bekommt also eine andere Menge als der 30-kg-Grosspudel. Prüfen Sie die vollständige Zutatenliste, wenn Ihr Hund auf Futtermittel empfindlich reagiert, und fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt, bevor Sie Ergänzungen kombinieren oder wenn Ihr Hund Medikamente erhält. Preis: CHF 46, Versand weltweit gratis, verzollt geliefert (DDP).

Pudel in der Schweiz: Züchter, AMICUS, Hundesteuer und Tierarzt

Wer in der Schweiz einen Rassepudel sucht, beginnt am besten beim Schweizerischen Pudel-Club SPC, dem Rasseklub der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG. Der Club gliedert seine Zuchtseiten nach den vier FCI-Grössen und veröffentlicht seit 2019 die Gesundheitswerte aller im SPC zur Zucht eingesetzten Pudel – lassen Sie sich die Befunde der Elterntiere zeigen.

Vor dem Einzug gilt: Welpen erhalten in den ersten drei Lebensmonaten, spätestens vor der Übergabe, einen Mikrochip und werden in der nationalen Hundedatenbank AMICUS registriert. Sie selbst melden sich bei Ihrer Wohngemeinde als Hundehalterin oder Hundehalter an; je nach Wohnort erheben Gemeinde oder Kanton jährlich die Hundesteuer. Bei einem Hund aus dem Ausland muss eine Tierärztin oder ein Tierarzt den Chip innert zehn Tagen nach der Einfuhr kontrollieren.

Für Vorsorge und Notfälle finden Sie eine Kleintierpraxis über die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST); die Tierspitäler der Vetsuisse-Fakultät in Zürich und Bern behandeln auch komplexe Fälle. Und für die Pflege zu Hause bestellen Sie direkt bei uns: Gratisversand, verzollt geliefert (DDP) – Zoll und MWST sind bereits bezahlt, an der Haustür zahlen Sie nichts. Dazu gilt unsere 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Häufige Fragen zum Pudel

Sind Pudel hypoallergen?

Nein. Eine im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte Studie fand keinen Beleg dafür, irgendeine Rasse als hypoallergen einzustufen, und Pudel hatten in Fellproben einige der höchsten Werte des Allergens Can f 1. Wenig Haaren ist nicht dasselbe wie allergenfrei.

Wie viele Pudelgrössen gibt es?

Nach dem FCI-Standard, der in der Schweiz gilt, vier: Grosspudel (über 45 bis 60 cm), Kleinpudel (über 35 bis 45 cm), Zwergpudel (über 28 bis 35 cm) und Toypudel (über 24 bis 28 cm). In den USA werden nur drei unterschieden – dort fehlt der Kleinpudel als eigene Klasse.

Wie alt werden Pudel?

Die Lebenserwartung liegt bei 10 bis 18 Jahren, kleinere Pudel liegen in der Regel eher am oberen Ende dieser Spanne. Damit Ihr Pudel diese Jahre beweglich erlebt, lohnt sich frühe Gelenkunterstützung, etwa mit den Hip & Joint Chews.

Wie oft muss ein Pudel zum Hundecoiffeur?

Die meisten Halterinnen und Halter buchen etwa alle vier bis sechs Wochen eine komplette Schur, und bei langem Fell ist tägliches Bürsten nötig, damit es nicht verfilzt. Eine kurze Schur reduziert das Bürsten, macht es aber nicht überflüssig.

Welche Gesundheitstests sollte eine Pudelzucht vorweisen?

Das hängt von der Grösse ab. Toypudel: prcd-PRA-Gentest, jährliche ECVO-Augenuntersuchung, Patella-Untersuchung. Zwergpudel: dasselbe plus Hüftröntgen. Grosspudel: Hüftröntgen, jährliche Augenuntersuchung und mindestens eine Zusatzuntersuchung (Schilddrüse, Hautbiopsie auf Talgdrüsenentzündung oder Herz). Verlangen Sie die schriftlichen Befunde, keine mündliche Zusicherung.

Wo finde ich in der Schweiz eine seriöse Pudelzucht?

Beim Schweizerischen Pudel-Club SPC, dem Rasseklub der SKG: Er gliedert seine Zucht nach den vier Grössen und veröffentlicht seit 2019 die Gesundheitswerte aller im Club eingesetzten Zuchthunde. Ein seriös abgegebener Welpe ist gechippt und in AMICUS registriert, und die Befunde seiner Eltern liegen schriftlich vor.

Welches Gelenkpräparat eignet sich für Pudel?

Wir empfehlen die Hip & Joint Chews von Pure Majesty Pets: 17 Wirkstoffe, darunter Glucosamin, Chondroitin, Grünlippmuschel und UC-II-Kollagen, in einem Soft Chew, dosiert nach dem Körpergewicht laut Etikett – vom Toy- bis zum Grosspudel. Sie kosten CHF 46 und werden gratis und verzollt in die Schweiz geliefert.

Bewegliche Gelenke für ein langes Pudelleben. Die Hip & Joint Chews von Pure Majesty Pets: 17 deklarierte Wirkstoffe, täglich nach Körpergewicht, vom Toy- bis zum Grosspudel – CHF 46.

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Quellen

  • FCI-Standard Nr. 172, Pudel (Caniche), gültige Fassung vom 20.03.2024 – fci.be
  • Schweizerischer Pudel-Club SPC: Zucht, Gesundheitswerte und Untersuchungen – pudel-spc.ch
  • Schweizerische Kynologische Gesellschaft SKG: Rassen und Rasseklubs – skg.ch
  • AMICUS, nationale Hundedatenbank der Schweiz – amicus.ch
  • Vredegoor DW et al. «Can f 1 levels in hair and homes of different dog breeds: lack of evidence to describe any dog breed as hypoallergenic». J Allergy Clin Immunol 2012;130(4):904–909 – jacionline.org
  • Famula TR et al. «Heritability and complex segregation analysis of hypoadrenocorticism in the standard poodle». J Small Anim Pract 2003 – PubMed
  • Glickman LT et al. «Incidence of and breed-related risk factors for gastric dilatation-volvulus in dogs». JAVMA – PubMed
  • UC Davis Veterinary Genetics Laboratory: PRA-prcd – ucdavis.edu
  • Poodle Club of America: Health Concerns – poodleclubofamerica.org; Health Testing in Poodles – poodleclubofamerica.org
  • American Kennel Club: Poodle History – akc.org; Is the Poodle a Good Fit for You? – akc.org
  • Orthopedic Foundation for Animals: Sebaceous Adenitis – ofa.org; Legg-Calvé-Perthes – ofa.org

Bei Verdacht auf eine Magendrehung oder eine Addison-Krise gehört Ihr Pudel sofort in eine Tierklinik.