Glucosamin oder Kollagen für Hunde: Was wirkt in Österreich wirklich besser?

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Kurze Antwort: Für die meisten Hunde ist Kollagen die vollständigere Gelenkergänzung: Hydrolysiertes Kollagen ist deutlich besser bioverfügbar (rund 85–95 % gegenüber 10–12 % bei Glucosamin) und unterstützt neben dem Knorpel auch Haut, Fell, Darm und Bindegewebe, während Glucosamin ausschließlich auf den Knorpel zielt. Glucosamin bleibt eine solide, gezielte Option, und beide lassen sich bei Hunden mit fortgeschrittenen Gelenkproblemen sicher kombinieren.

Wenn es um die Gelenke Ihres Hundes geht, dominieren zwei Ergänzungen die Diskussion: Glucosamin und Kollagen. Beide werden von Tierärztinnen und Tierärzten häufig empfohlen, wirken aber grundlegend verschieden. Was braucht Ihr Hund also wirklich? In Österreich stellt sich diese Frage besonders oft bei Hunden, die im Sommer lange Bergtouren mitgehen und im Winter über Wochen auf gestreuten, harten Wegen unterwegs sind – zwei Belastungsmuster, die Gelenke fordern. Dieser Vergleich ordnet Wirkweise, Nutzen, Grenzen und Praxiserfahrungen ein.

Die Grundlagen: Was sind Glucosamin und Kollagen?

Was ist Glucosamin?

Glucosamin ist ein natürlich vorkommender Aminozucker, der beim Aufbau und Erhalt des Knorpels eine zentrale Rolle spielt – jenes elastischen Gewebes, das die Gelenke abfedert. Der Körper Ihres Hundes bildet Glucosamin selbst, doch die Produktion nimmt mit dem Alter ab, was zu fortschreitendem Knorpelabbau und Gelenksbeschwerden führt.

Die meisten Glucosamin-Präparate werden aus Schalen von Krustentieren gewonnen (Glucosaminsulfat oder Glucosaminhydrochlorid) oder im Labor hergestellt. Glucosamin zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den beliebtesten Gelenkergänzungen für Hunde und wird häufig mit Chondroitinsulfat kombiniert, einer weiteren knorpelunterstützenden Substanz.

Was ist Kollagen?

Kollagen ist das häufigste Protein im Körper Ihres Hundes und macht rund 30 % des gesamten Körperproteins aus. Es ist der wichtigste Strukturbestandteil des Bindegewebes: Knorpel, Sehnen, Bänder, Haut, Knochen und Darmschleimhaut. Anders als Glucosamin, das gezielt am Knorpel ansetzt, wirkt Kollagen systemisch über mehrere Körpersysteme hinweg.

Kollagenpräparate für Hunde enthalten üblicherweise hydrolysierte Kollagenpeptide: Das Protein wurde in kleinere, sehr gut aufnehmbare Bruchstücke zerlegt. Dieser Prozess erhöht die Bioverfügbarkeit erheblich, sodass der Körper bis zu 90 % des Präparats verwerten kann.

Wie sie wirken: die Wissenschaft dahinter

Wirkmechanismus von Glucosamin

Glucosamin liefert vor allem die Bausteine für die Synthese von Glykosaminoglykanen (GAG), zentralen Bestandteilen von Knorpel und Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit). Durch zusätzliche GAG-Vorstufen soll Glucosamin Knorpelreparatur und -erhalt unterstützen und den Knorpelabbau möglicherweise verlangsamen.

Einige Untersuchungen legen milde entzündungshemmende Eigenschaften nahe, dieser Effekt gilt jedoch als nachrangig gegenüber der Knorpelunterstützung. Glucosamin wirkt damit in einem relativ engen Rahmen: Gelenkkapsel und Knorpelmatrix.

Wirkmechanismus von Kollagen

Kollagen wirkt breiter. Nimmt Ihr Hund hydrolysiertes Kollagen auf, gelangen die Peptide in den Blutkreislauf und werden im Körper verteilt. Studien zeigen, dass sich diese Peptide bevorzugt im Bindegewebe anreichern, auch im Knorpel, wo sie die körpereigenen kollagenbildenden Zellen anregen (Chondrozyten im Knorpel, Fibroblasten in Haut und Sehnen).

Kollagen liefert also nicht nur Bausteine, es signalisiert dem Körper zusätzlich, die eigene Kollagenproduktion zu steigern. Diese Doppelwirkung macht Kollagen besonders wirksam. Hinzu kommen essenzielle Aminosäuren wie Glycin, Prolin und Hydroxyprolin, die für das Bindegewebe im gesamten Körper entscheidend sind.

Direktvergleich: Nutzen für die Gelenke

Glucosamin für die Gelenke

Glucosamin wurde bei Mensch und Hund umfangreich untersucht. Die Evidenz ist gemischt, insgesamt aber unterstützend. Eine viel beachtete Studie aus dem Jahr 2007 zeigte bei Hunden mit Osteoarthrose nach 70 Tagen Gabe von Glucosamin/Chondroitin eine moderate Verbesserung von Beweglichkeit und Schmerzwerten. Die Effektstärke war jedoch bescheiden, und nicht alle Studien konnten die Ergebnisse konsistent bestätigen.

Eine Schwäche von Glucosamin ist die geringe Bioverfügbarkeit. Orale Präparate werden nur zu etwa 10–12 % aufgenommen, der Großteil passiert den Verdauungstrakt ungenutzt. Deshalb sind vergleichsweise hohe Dosierungen nötig.

Kollagen für die Gelenke

Die Datenlage zu Kollagen und Gelenkgesundheit wird zunehmend besser. Eine Studie aus dem Jahr 2019 im Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition zeigte, dass Hunde mit hydrolysiertem Kollagen gegenüber einer Placebogruppe deutlich bessere Beweglichkeit, geringere Lahmheitswerte und weniger Schmerzanzeichen aufwiesen.

Herausragend ist die Bioverfügbarkeit: Hydrolysierte Kollagenpeptide werden zu 85–95 % aufgenommen, der Körper kann also den weitaus größten Teil tatsächlich nutzen. Zudem unterstützt Kollagen nicht nur den Knorpel, sondern auch Sehnen, Bänder und das umgebende Bindegewebe – ein umfassenderer struktureller Rückhalt.

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Das Fazit zur Gelenkgesundheit

Beide Ergänzungen bringen echten Nutzen für die Gelenke, Kollagen hat jedoch mehrere Vorteile: höhere Bioverfügbarkeit, breitere Gewebeunterstützung und die Anregung der körpereigenen Kollagenbildung. Glucosamin adressiert gezielt den Knorpel, Kollagen die gesamte Gelenkstruktur und darüber hinaus.

Über die Gelenke hinaus: wo Kollagen Glucosamin hinter sich lässt

Hier wird der Vergleich deutlich einseitig. Glucosamin kann im Grunde eine Sache – diese aber gut. Kollagen wirkt über mehrere Körpersysteme.

Haut und Fell

Kollagen macht 70–80 % der Hundehaut aus. Eine Ergänzung unterstützt direkt Elastizität, Feuchtigkeit und Barrierefunktion der Haut. Hunde mit Kollagengabe entwickeln oft sichtbar glänzenderes, weicheres Fell und leiden weniger unter Trockenheit, Schuppen und Juckreiz. Glucosamin hat auf Haut und Fell keinen nennenswerten Einfluss.

Darmgesundheit

Die in Kollagen reichlich enthaltene Aminosäure Glycin ist wichtig für die Integrität der Darmschleimhaut. Hunde mit empfindlicher Verdauung, Futtermittelallergien oder durchlässiger Darmbarriere können davon deutlich profitieren. Glucosamin bietet diesen Nutzen nicht.

Wundheilung und Regeneration

Weil Kollagen für die Gewebereparatur im ganzen Körper grundlegend ist, kann die Ergänzung die Heilung nach Operationen, Verletzungen oder Zahnbehandlungen begünstigen. Diese systemische Unterstützung ist Kollagen vorbehalten.

Krallen und Zahnfleisch

Kollagen unterstützt festere Krallen und gesünderes Zahnfleisch und senkt so das Risiko für abgebrochene Krallen und Parodontalerkrankungen. Auch das kann Glucosamin nicht leisten.

Knochen

Kollagen ist ein wesentlicher Bestandteil des Knochengewebes und liefert jenes flexible Gerüst, das den Knochen Zugfestigkeit gibt. Eine Ergänzung kann helfen, die Knochendichte gerade bei älteren Hunden zu erhalten. Glucosamin spielt hier kaum eine Rolle.

Aufnahme und Bioverfügbarkeit: der entscheidende Unterschied

Einer der wichtigsten Unterschiede liegt darin, wie gut der Körper Ihres Hundes die Substanzen überhaupt aufnehmen und verwerten kann.

Bioverfügbarkeit von Glucosamin: rund 10–12 %. Von einer 500-mg-Tablette gelangen also nur etwa 50–60 mg in den Blutkreislauf und zu den Gelenken. Der Rest passiert den Verdauungstrakt ungenutzt. Deshalb sind vergleichsweise hohe Dosen nötig.

Bioverfügbarkeit von hydrolysiertem Kollagen: rund 85–95 %. Die Hydrolyse zerlegt Kollagen in kleine Peptide, die leicht durch die Darmwand aufgenommen werden. Ihr Hund erhält pro Dosis also weit mehr verwertbare Nährstoffe als bei Glucosamin.

Praktisch bedeutet das: Mit Kollagen sehen Sie oft schneller und deutlicher Ergebnisse, selbst bei niedrigerer Dosierung.

Wie schnell wirkt was?

Viele Hundehalterinnen und Hundehalter wollen wissen, wann sich eine Verbesserung zeigt.

Glucosamin gilt als langsam wirksam. Die meisten Tierärztinnen und Tierärzte raten, mindestens 6–8 Wochen zu geben, bevor spürbare Fortschritte in der Beweglichkeit zu erwarten sind. Manche Hunde brauchen 3–4 Monate konsequenter Gabe. Diese lange Anlaufzeit ist für Halter belastend, die ihren Hund leiden sehen.

Kollagen zeigt aufgrund der höheren Bioverfügbarkeit meist schneller Wirkung. Viele Halter berichten über Fellverbesserungen (mehr Glanz und Weichheit) innerhalb von 2–3 Wochen und über bessere Beweglichkeit nach 4–6 Wochen. Die früheren sichtbaren Erfolge stärken das Vertrauen in die Ergänzung.

Darreichungsform und Handhabung

Übliche Glucosaminformen

Glucosamin gibt es als Tabletten, Kapseln, Pulver und Kausnacks. Tabletten und Kapseln sind bei heiklen Hunden schwer zu verabreichen und landen oft im Stück Käse. Kausnacks sind einfacher, enthalten aber häufig Füllstoffe, Zucker und geringere Wirkstoffmengen. Pulver lässt sich unter das Futter mischen, kann den Geschmack aber verändern.

Übliche Kollagenformen

Kollagen ist als flüssige Tropfen, Pulver und Kausnack erhältlich. Flüssiges Kollagen ist am einfachsten zu geben: direkt ins Futter oder mit der Pipette ins Maul. Es bietet zudem die höchste Aufnahmerate aller Formen. Pulver lässt sich gut in Nassfutter einrühren, Kausnacks funktionieren als Leckerli.

Flüssiges Kollagen hat den Vorteil, dass nichts zerkleinert oder versteckt werden muss. Ein paar Tropfen aufs Futter genügen.

Kosten im Vergleich

Der Preis spielt für jeden Hundehaushalt eine Rolle. Glucosaminpräparate und Kollagenpräparate liegen monatlich in einer ähnlichen Größenordnung; hochwertige hydrolysierte Kollagenprodukte und flüssige Formeln liegen tendenziell im oberen Bereich, Glucosamin-Chondroitin-Kombinationen ebenfalls. Konkrete Preise hängen von Marke, Dosierung und Form ab.

Rechnet man den Nutzen mit, fällt der Vergleich für Kollagen günstig aus: Es unterstützt Gelenke, Haut, Fell, Darm, Krallen und Knochen zugleich. Um dieselbe Breite mit Einzelpräparaten abzudecken, bräuchten Sie eine Gelenkergänzung (Glucosamin), Omega-3 für Haut und Fell, Probiotika für den Darm und weitere Produkte für die Regeneration. In Summe kostet das in Euro deutlich mehr als ein einzelnes Kollagenpräparat.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Sicherheitsprofil von Glucosamin

Glucosamin gilt für die meisten Hunde als gut verträglich. Am häufigsten treten milde Magen-Darm-Beschwerden auf: Blähungen oder weicher Kot. Hunde mit Krustentierallergie sollten kein aus Schalentieren gewonnenes Glucosamin erhalten. Da Glucosamin den Blutzucker beeinflussen könnte, sollten Halter diabetischer Hunde vorher tierärztlichen Rat einholen.

Sicherheitsprofil von Kollagen

Kollagen hat ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Nebenwirkungen sind selten und beschränken sich meist auf leichte Verdauungsanpassungen in den ersten Tagen. Da Kollagen ein natürlicher Bestandteil des Hundekörpers ist, sind unerwünschte Reaktionen ausgesprochen selten. Hunde mit Allergie auf die jeweilige Quelle (Rind, Fisch, Huhn) sollten eine andere Quelle wählen.

Beide Ergänzungen gelten in empfohlener Dosierung als sicher für die dauerhafte tägliche Gabe, ohne bekannte Toxizitätsrisiken.

Was empfehlen Tierärztinnen und Tierärzte?

Die tierärztliche Einschätzung hat sich in den letzten Jahren merklich gewandelt. Während Glucosamin lange die Standardempfehlung für Gelenke war, empfehlen heute viele Tierärztinnen und Tierärzte Kollagen ergänzend oder alternativ – besonders bei Hunden, die über die Gelenke hinaus Unterstützung brauchen.

Integrativ und ganzheitlich arbeitende Praxen bevorzugen Kollagen wegen des breiteren Nutzens und der besseren Bioverfügbarkeit. Konventionell orientierte Praxen empfehlen bei rein gelenkbezogenen Fragestellungen weiterhin oft Glucosamin, erkennen die Vorteile von Kollagen aber zunehmend an.

Der sich abzeichnende Konsens: Kollagen ist der umfassendere und effizientere Ansatz für die Gesundheit des Hundes als Glucosamin allein.

Kann man beides kombinieren?

Ja, Glucosamin und Kollagen lassen sich sicher gemeinsam geben. Sie wirken über unterschiedliche Mechanismen und ergänzen einander. Glucosamin liefert gezielt GAG-Vorstufen für den Knorpel, Kollagen unterstützt das Bindegewebe breiter und regt die körpereigenen Reparaturprozesse an.

Wenn Sie sich für eines entscheiden müssen, bietet Kollagen den größeren Nutzen. Für Hunde, bei denen es um umfassende Unterstützung geht (Gelenke, Haut, Fell, Darm, Vitalität), ist Kollagen die klare Wahl. Bei sehr spezifischen, isolierten Knorpelproblemen kann zusätzliches Glucosamin gezielt sinnvoll sein – etwa als flüssiges Glucosamin für Hunde neben dem Kollagen.

Erfahrungen aus dem Alltag

Berichte von Hundehaltern heben immer wieder dieselben Unterschiede hervor. Wer beides ausprobiert hat, beschreibt bei Kollagen häufig schnellere sichtbare Ergebnisse als bei Glucosamin. Die Verbesserung der Fellqualität dient dabei als frühe Bestätigung, dass das Präparat wirkt, noch bevor sich der Gelenknutzen zeigt.

Viele, die von Glucosamin auf Kollagen umgestiegen sind, berichten überrascht von zusätzlichen Effekten: besseres Hautbild, weniger Juckreiz, festere Krallen und eine regelmäßigere Verdauung. Diese Nebeneffekte sind Kollagen vorbehalten.

Kollagen und Glucosamin in Österreich kaufen: worauf achten

Für österreichische Haushalte ist neben der Wirkstofffrage vor allem die Beschaffung entscheidend. Diese Punkte lassen sich vor dem Kauf prüfen:

  • Deklaration statt Werbeversprechen: Achten Sie auf die Angabe der Wirkstoffmenge je Portion (in mg), nicht nur auf die Nennung der Zutat. Ohne mg-Angabe lässt sich kein Produktvergleich anstellen.
  • Kollagentyp: Typ I und III wirken auf Haut, Fell und Bindegewebe, undenaturiertes Typ II (UC-II) auf den Gelenkknorpel. Nur die Nennung von "Kollagen" sagt nichts über den Wirkweg aus.
  • Chargenanalyse: Ein Analysezertifikat (COA) je Charge zeigt, dass Gehalt und Reinheit geprüft wurden.
  • Klare Endpreise beim Import: Bestellen Sie außerhalb der EU, entscheidet der Versandmodus darüber, ob bei der Zustellung noch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer anfallen. Bei DDP-Versand (Delivered Duty Paid) sind Abgaben und Steuern bereits bezahlt, es kommt nichts zum Rechnungsbetrag in Euro dazu.
  • Saisonale Belastung mitdenken: Nach der Bergsaison und in den langen, kalten Wintermonaten mit weniger Bewegung zeigen sich Gelenkbeschwerden bei vielen Hunden deutlicher. Ergänzungen wirken nicht sofort – ein Beginn einige Wochen vor der belastenden Phase ist sinnvoller als ein Start mitten darin.
  • Tierärztliche Abklärung zuerst: Lahmheit, plötzliche Bewegungsunlust oder Schmerzäußerungen gehören in die Tierarztpraxis. Ergänzungen sind unterstützend und ersetzen keine Diagnose.

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Das Fazit: Glucosamin oder Kollagen

Beide sind wertvolle Ergänzungen für die Gesundheit Ihres Hundes. Im direkten Vergleich ist Kollagen für die meisten Hunde jedoch die bessere Wahl: dank der weit höheren Bioverfügbarkeit (85–95 % gegenüber 10–12 %), des breiteren Nutzens über die Gelenke hinaus, der schneller sichtbaren Ergebnisse, der Anregung körpereigener Reparaturprozesse, der einfacheren Gabe (vor allem flüssig) und des besseren Verhältnisses von Kosten zu Nutzen.

Glucosamin bleibt eine sinnvolle Option für gezielte Knorpelunterstützung, doch die Fähigkeit von Kollagen, mehrere Gesundheitsbereiche gleichzeitig zu adressieren, macht es für die große Mehrheit der Hunde zur vollständigeren und effizienteren Wahl.

Häufige Fragen

Ist Kollagen oder Glucosamin besser für die Gelenke von Hunden?

Für die meisten Hunde bietet Kollagen die breitere Gelenkunterstützung und eine deutlich höhere Aufnahme (etwa 85 bis 95 Prozent gegenüber 10 bis 12 Prozent bei Glucosamin), und es regt zusätzlich die körpereigene Kollagenbildung an. Glucosamin bleibt eine gute, gezielte Option für den Knorpel. Für eine umfassende Unterstützung ist Kollagen meist die vollständigere Wahl.

Können Hunde Glucosamin und Kollagen gemeinsam bekommen?

Ja. Glucosamin und Kollagen wirken über unterschiedliche Mechanismen und lassen sich sicher kombinieren. Glucosamin liefert Knorpelvorstufen, während Kollagen Knorpel, Sehnen, Bänder und Bindegewebe breiter unterstützt. Die Kombination kann Hunden mit fortgeschrittenen oder hartnäckigen Gelenkproblemen helfen.

Wie lange dauert es, bis die beiden bei Hunden wirken?

Glucosamin wirkt langsam und braucht üblicherweise 6 bis 8 Wochen, manchmal 3 bis 4 Monate. Bei Kollagen zeigen sich Verbesserungen im Fell oft schon nach 2 bis 3 Wochen und in der Beweglichkeit nach 4 bis 6 Wochen, begünstigt durch die höhere Bioverfügbarkeit.

Was wird besser aufgenommen, Glucosamin oder Kollagen?

Hydrolysiertes Kollagen ist mit rund 85 bis 95 Prozent weit besser bioverfügbar, orales Glucosamin wird nur zu etwa 10 bis 12 Prozent aufgenommen. Deshalb zeigt Kollagen häufig schneller sichtbare Ergebnisse.

Gibt es Gelenkergänzungen für Hunde mit Glucosamin und Kollagen zugleich?

Ja. Manche Gelenkformeln kombinieren beides, und Sie können ein Kollagenpräparat mit einem Glucosamin-Kausnack kombinieren. Ein Produkt mit mehreren Kollagentypen plus unterstützenden Gelenkwirkstoffen deckt beide Wege auf einfache Weise ab.

Weiterlesen

Wissenschaftliche Quellen

  1. McCarthy G, et al. Glucosamine/chondroitin sulfate in dogs with OA. Vet J. 2007;174(1):54-61. PubMed 16647870
  2. Bhathal A, et al. Glucosamine and chondroitin in canines for OA. Open Vet J. 2017. PMC5356289
  3. Blees NR, et al. Collagen Hydrolysates in Canine OA. 2025. PMC11919810
  4. Barbeau-Grégoire M, et al. Nutraceuticals in Canine OA. Int J Mol Sci. 2022;23(18):10384.

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  • Hydrolysierte Kollagenpeptide Typ I & III: 462 mg pro Portion — mehr als das Doppelte eines üblichen generischen Flüssigkollagens, das meist rund 150–220 mg pro Portion liefert. Diese Strukturkollagene sind an Haut, Fell, Sehnen und Darmschleimhaut beteiligt.
  • Undenaturiertes Typ-II-Kollagen (UC-II): 48 mg pro Portion — ausgelegt darauf, den branchenüblichen Schwellenwert von 40 mg am Ende der Haltbarkeit zu erfüllen, validiert gegen die Kraftmessplatten-Studie von Gupta 2012 an Hunden. Die meisten generischen "Gelenk"-Flüssigkeiten enthalten 0 mg UC-II.
  • Mikroemulgiertes Lachsöl (Omega-3, EPA/DHA): ca. 126 mg pro Portion. Emulgiertes Lachsöl wird deutlich besser aufgenommen als übliche Fischölkapseln über dem Trockenfutter.
  • Schweineknochenbrühe-Konzentrat (natriumarm, Futtermittelqualität): ca. 126 mg pro Portion — liefert natürliches Glycin, Prolin und Spurenelemente, die mit den hydrolysierten Peptiden zusammenwirken.
  • MSM (Methylsulfonylmethan, ≥ 99,9 % Reinheit): ca. 63 mg pro Portion — Schwefeldonor für das Bindegewebe und anerkannter entzündungsmodulierender Kofaktor.
  • L-Glutamin: ca. 52 mg pro Portion — unterstützt die Darmbarriere, auf der die Darm-Haut-Achse beruht.
  • Tyndallisiertes Saccharomyces boulardii Postbiotikum: ca. 21 mg pro Portion — ein hitzebehandelter Postbiotikum-Stamm, der mit Kotqualität und Mikrobiom-Stabilität in Verbindung gebracht wird.
  • Niedermolekulare Hyaluronsäure: ca. 8,4 mg pro Portion — die niedermolekulare Form ist klein genug, um über die Darmwand aufgenommen zu werden, anders als die hochmolekulare Hyaluronsäure in den meisten Pulverprodukten.
  • Natriumascorbat (bioverfügbares Vitamin C): ca. 4,2 mg pro Portion — notwendiger Kofaktor der körpereigenen Kollagensynthese.
  • Ingwerwurzelextrakt: ca. 4,2 mg pro Portion — pflanzlicher Zusatz mit dokumentierter entzündungshemmender Aktivität.
  • Natürliches Astaxanthin (aus Haematococcus pluvialis): ca. 0,5 mg pro Portion — eines der stärksten untersuchten natürlichen Antioxidantien, kombiniert mit gemischten Tocopherolen (natürliches Vitamin E) und Sonnenblumenlecithin zur Stabilisierung der Lipide.

Warum das zählt: Die Formel 2026 von Pure Majesty Pets vereint hydrolysiertes Kollagen Typ I/III und undenaturiertes Typ II in einer einzigen flüssigen Portion — ein Doppelkollagen-Profil, das Haut, Fell, Darm und Gelenke zugleich adressiert. Generische Einzelkollagen-Flüssigkeiten decken nur einen dieser Mechanismen ab. Die begleitenden Wirkstoffe (Lachsöl, MSM, Hyaluronsäure, Postbiotikum, Vitamin C, Astaxanthin) sind keine Füllstoffe — für jeden gibt es begutachtete Literatur beim Hund.

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